Emails for The Thing Frankfurt
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31. 08. 2010 16:11
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Tja Herr Beck,
die uns bekannte Welt ist insgesamt ein Medien- und Geist-Projekt, ...
----- Original Message -----
From: Stefan Beck
To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot]10 de
Sent: Monday, August 30, 2010 2:55 PM
Subject: Re: [thing-frankfurt] Kapitalismus als Naturgesetz?
Lieber Brentis, Deine Antwort ist sehr instruktiv. Indem Du Dich so
differenziert äußerst, belegst Du, daß es eben nicht vorrangig der
"Erwerbs-Überlebenskampf" ist, sondern eine ganz individuelle Einstellung.
Genau das denke ich auch. Sicherlich gibt es hinderliche
Rahmenbedingungen, aber letztlich entscheidet jeder aufgrund seiner
eigenen Situation, wie Veränderung möglich ist.
Da anzusetzen macht das Interesse und die Forschungstätigkeit von Thing
Frankfurt aus.
So, und jetzt muß ich noch meine 2 Euro flattern, bevor sie am
Monatsende verfallen.
> Und auf ihre wiederholte Frage zu anworten bezügl. "Flattr" -
>
> NEIN ich habe mich noch nicht dort angemeldet, obschon die Idee sicher nett klingt, aber ich gebe das Geld und die Hilfe über welche ich diesbezüglich verfügen kann, lieber und vorrangig den Menschen in Not und eher anderen, mir persönlich bekannten Künstlern zuerst, bevor ich es in alle Welt streue.
>
> Mir ist mein Umfeld wichtig und ich lege dabei darauf Wert, diese Menschen persönlich zu kennen und ihnen auch so zu begegnen im Austausch der Meinungen und Ideen und damit will ich vorrangig etwas bewirken!
> Sicher ene altmodische Art und Weise mit dem Leben in der zersplitterten, atomisierten Rest-Gemeinschaft umzugehen.
>
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Stefan Beck
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[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
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30. 08. 2010 18:12
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Scandinavian Blonde, die in einer heimlichen Ehe operierenden Künstlerinnen Anne Lina Billinger und Lena Henke, stellen in der Galerie Station ihre ganz spezielle Auffassung von „gesellschaftlicher Unbestimmtheit" zur Schau. Innerhalb der Ausstellungsreihe „Lost in Music" gewähren sie dem Publikum Eintritt in eine Arena der Unschärfen und Übergänge zwischen Kunst, Musik und Fankultur – und dem, was man dafür hält oder halten möchte. Scandinavian Blonde ist und ist nicht: Ein Konzert, eine Ausstellung, eine Zusammenkunft. Während der Eröffnung begleitet eine von Anne Imhof kreierte Tonschleife die Installation. Gegenstände bleiben zurück, bieten sich an, Editionen können erworben werden – also doch ein Merchandise-Shop? Oder ist es eine Band?
Ausstellung: Do 2.9. bis So 3.10. Eintritt frei
Künstlerhaus Mousonturm
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Received
30. 08. 2010 14:55
from
Lieber Brentis, Deine Antwort ist sehr instruktiv. Indem Du Dich so
differenziert äußerst, belegst Du, daß es eben nicht vorrangig der
"Erwerbs-Überlebenskampf" ist, sondern eine ganz individuelle Einstellung.
Genau das denke ich auch. Sicherlich gibt es hinderliche
Rahmenbedingungen, aber letztlich entscheidet jeder aufgrund seiner
eigenen Situation, wie Veränderung möglich ist.
Da anzusetzen macht das Interesse und die Forschungstätigkeit von Thing
Frankfurt aus.
So, und jetzt muß ich noch meine 2 Euro flattern, bevor sie am
Monatsende verfallen.
> Und auf ihre wiederholte Frage zu anworten bezügl. "Flattr" -
>
> NEIN ich habe mich noch nicht dort angemeldet, obschon die Idee sicher nett klingt, aber ich gebe das Geld und die Hilfe über welche ich diesbezüglich verfügen kann, lieber und vorrangig den Menschen in Not und eher anderen, mir persönlich bekannten Künstlern zuerst, bevor ich es in alle Welt streue.
>
> Mir ist mein Umfeld wichtig und ich lege dabei darauf Wert, diese Menschen persönlich zu kennen und ihnen auch so zu begegnen im Austausch der Meinungen und Ideen und damit will ich vorrangig etwas bewirken!
> Sicher ene altmodische Art und Weise mit dem Leben in der zersplitterten, atomisierten Rest-Gemeinschaft umzugehen.
>
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27. 08. 2010 17:40
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Hallo Hr. Beck,
na schön, sicher stimmt Einiges von dem was sie sagen und ich bin froh sicher ein ebenso aktiver Partizipierender auf interessanten Plattformen wie Thing und eventuell facebook, etc. zu sein.
Und auf ihre wiederholte Frage zu anworten bezügl. "Flattr" -
NEIN ich habe mich noch nicht dort angemeldet, obschon die Idee sicher nett klingt, aber ich gebe das Geld und die Hilfe über welche ich diesbezüglich verfügen kann, lieber und vorrangig den Menschen in Not und eher anderen, mir persönlich bekannten Künstlern zuerst, bevor ich es in alle Welt streue.
Mir ist mein Umfeld wichtig und ich lege dabei darauf Wert, diese Menschen persönlich zu kennen und ihnen auch so zu begegnen im Austausch der Meinungen und Ideen und damit will ich vorrangig etwas bewirken!
Sicher ene altmodische Art und Weise mit dem Leben in der zersplitterten, atomisierten Rest-Gemeinschaft umzugehen.
Und nochmals:
Nein, ich melde mich auch nicht an und bin auch nicht bei "twitter" was für mich eher "Geschäftsidee" ist als ein hilfreiches Medium und das hat auch dessen sogn. "Erfolg" gezeigt und bewiesen.
Darin werden vornehmlich pseudo-politische, Fanartige und Marketing-orientierte Inhalte und Messages verstreut und verteilt , wa soll das denn der 12345. "follower" eines Stars oder Sternchens,odr Politikers zu sein, das ist doch schiere Dummheit und Entfremdung und narzistisch orientierter Selbst-Betrug wie eine hochgradige Selbstverleugnung, ...
(gute, zweckdienliche Momente wie den welchen sie benennen bez. Duisburg mal abgesehen, ..)
Ich persönlich bin erst seit 1997 im Internet aktiv und sehe zunehmend meine Aktivitäten sich verstreuen und ausufern, ich habe ungefähr 50 Passworte gespeichert für verschiedene sites und relevante Inhalte. Ich denke das reicht und ich bin dabei, diese Menge auf ein vernünftiges und überschaubares und relevantes Maß zu reduzieren.
Sicher lässt sich mit der Kommunikation im Internet in der bisherigen Form einiges bewegen und bewirken, aber der von mir wiederholt benannte Marketing Ansatz des Verwertungs-Kapitalismus der inzwischen darin extrem forciert wird, macht es schwer dabei den Durchblick zu behalten und macht diese Orientierung sich zuspitzend zu einer sehr kontra-punktiven Angelegenheit.
Immer "Neu-Neu-Neu" erinnert mich fatalerweise an die ausufernde Proliferaton der Konsumgüter und der überzähligen Wegwerf-Artikel, Attitude die ebenso inzwischen im Interent grassiert, aber sich dort dort erneut und immerfort behauptet und als "fortschrittlich" angepriesen wird, eben das "Masse" = Klasse sei und das ist nicht meine Meinung und Haltung dazu, sorry.
ich lege Wert darauf, wie hier mehrfach betont, Menschen persönlich zu kennen und daher "bin" ich auch bei facebook mit etwa "nur" 45 Personen befreundet und zwei Drtittel davon kenne ich sehr gut und die restlichen habe ich mir in der Tiefe angesehen, ob sie überhaupt zu mir und meine Einstellungen passen! Ich lösche bisweilen auch solche sogn. "Freunde" wenn ich denke, das mir deren Inhalte nicht mehr gefallen oder deren verbreiteten Mitteilungen mich stören oder sonstwie von meinen klarer definierten Zielen ablenken.
Das gesamte diesbezügliche und verworrene und verwirrende Angebots Feld kommt mir inzwischen vor wie ein auf einseitige kommerzielle Interessen hin strukturierter, überdiemensionaler "Freizeitpark".
Und ich gehe auch weder in solche noch in deren virtuellen Umsetzungen. Denn die sind mir ebenso ein Greuel.
Und nur darin gebe ich auch Intellektuellen wie Sloterdijk Recht, wenn sie auch in einem anderen Zusammenhang behaupten, das wir uns in einem scheusslich organiserten "Menschenpark" befinden und alles was mich daran erinnert, möchte ich weder betonen noch mitbetreiben, in der gemeinten, gemachten Abhängigkeit davon und der ausufernden Entfremdung die dadurch erzeugt und bewirkt wird.
der passende Zitat, diesmal wieder von Max Horkheimer:
"Deshalb hat die Selbstverleugnung des Individuums in der Industriegesellschaft kein Ziel, das über diese Industriegesellschaft hinaus reicht. Solcher Verzicht bringt hinsichtlich der Mittel Rationalität und hinsichtlich der menschlichen Daseins Irrationalität hervor."
(aus. Max Horkheimer, Kritik der instrumentellen Vernunft, 1947)
So ist es eben.
----- Original Message -----
From: Stefan Beck
To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot]1 de
Sent: Friday, August 27, 2010 2:39 PM
Subject: Re: [thing-frankfurt] Kap
italismus als Naturgesetz?
Hallo Brentis,
danke für die Konkretisierung Deiner Position. Das mag im Großen und
Ganzen richtig sein, erklärt aber noch nicht im Einzelnen, warum keine
Veränderungen möglich sein sollten.
Mindestens die Hälfte aller Zugriffe auf Thing Frankfurt erfolgt während
den regulären Arbeitszeiten. Ganz so bedrückend kann der Überlebenskampf
also nicht sein.
Natürlich muß das noch nicht bedeuten, daß die Besucher dabei
reflektierte Beiträge verfassen können. Aber immerhin, sie informieren sich.
Ich erachte es als positiv, daß in den letzten Jahren im Internet
ständig neue Dienste entstanden sind, die die Form der Rückmeldung und
des Engagements vereinfachen.
Die Retweet-Funktion von Twitter ist ein solche, mit der sich
Nachrichten mit nur einem Mausklick lawinenartig verbreiten lassen. Das
hat kürzlich die Stadt Duisburg zu spüren bekommen, als sie die
Veröffentlichung von Dokumenten zur Loveparade verhindern wollten.
Ein anderer ist der Flattr Dienst, von dem ich kürzlich sprach. Hast Du
Dich schon angemeldet?
Grüsse
Stefan
> Revisited und Annotation:
>
> Hallo Hr. Beck
> ---netter Artikel und Kommentare, nur leider vertraue ich diesen "Spiegel" Leuten´als Referenz
> nicht mehr so arg, sie sind mir zu sehr verbündet mit den Machern der
> "Wirtschaft".----
>
> Meine Kritik, etwas persönlicher:
>
> Die Leistungs/ Erfolgsgesellschaft lässt Solidarität nicht aufkommen, da
> jede/r einzelne im Lohn/-Erwerbs-Überlebenskampf gefangen ist, bleibt u.a. keine
> Zeit über Strukturen in denen wir verhaftet sind, tiefer nachzudenken, solidarisch zu handeln oder etwas
> zusammen zu tun.
>
> Da jede/r ³Einzelne² überleben will und "muß" wird
> produktive Energie von diesem einen Feld ³materielles Überleben² zu stark
> beansprucht und es bleibt, parallel im Aspekt künstlerischen Schaffens:
> keine/kaum eine Art des Verstehens und der Auseinandersetzung mit der ³Welt² übrig, wenig
> oder kaum Zeit zur Reflexion und zur Vorbereitung grundsätzlich notwendiger Veränderungen.
>
>
> Künstlerische sogn. Bohème oder ³Aussteiger² sind meistens eher zu sehr am
> ³Anderssein² inter-essiert, als an Verhaltensveränderungen. So entstehen nur
> weitere Eliten, von denen, die es "geschafft" haben (wollen), sich vom
> gesamt-gesellschaftlichen Druck etwas zu lösen, aber nichts aus ihren
> "Errungenschaften" machen, auf Unflexibilität trainiert, auch in offeneren
> selbstge-schaffenen Strukturen unflexibel bleiben. (verharren im
> Konsum- Statusdenken...)
>
> So ³kämpfen² dann alle nur für ³sich² um das eigene identische Überleben, ihre kleinen Existenzen und
> sehen nicht die überwältigende Gleichheit ihres Kampfes mit dem der Anderen Lebewesen und Menschen.
> Kapitalismus unterstützt sie in dieser hemmenden Konsumentenhaltung
>
> So sind etwa Computerspiele meist nur verdinglichte Umsetzungen des
> gesellschaftlichen ³Kampfes² : abschießen, überleben, abgeschossen werden.
>
> Auch hier wie im Netz wären, sind human orientierte Strategien zu solidarischen Lernprozessen umsetzbar.
> Nicht Kampf. Konkurrenz und Wettbewerb allein, sondern Hilfe und helfen wie geholfen werden, vergrößern den
> Einzelnen in der Gruppe zur Gemeinschaft.
>
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[Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden entfernt]
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27. 08. 2010 14:39
from
Hallo Brentis,
danke für die Konkretisierung Deiner Position. Das mag im Großen und
Ganzen richtig sein, erklärt aber noch nicht im Einzelnen, warum keine
Veränderungen möglich sein sollten.
Mindestens die Hälfte aller Zugriffe auf Thing Frankfurt erfolgt während
den regulären Arbeitszeiten. Ganz so bedrückend kann der Überlebenskampf
also nicht sein.
Natürlich muß das noch nicht bedeuten, daß die Besucher dabei
reflektierte Beiträge verfassen können. Aber immerhin, sie informieren sich.
Ich erachte es als positiv, daß in den letzten Jahren im Internet
ständig neue Dienste entstanden sind, die die Form der Rückmeldung und
des Engagements vereinfachen.
Die Retweet-Funktion von Twitter ist ein solche, mit der sich
Nachrichten mit nur einem Mausklick lawinenartig verbreiten lassen. Das
hat kürzlich die Stadt Duisburg zu spüren bekommen, als sie die
Veröffentlichung von Dokumenten zur Loveparade verhindern wollten.
Ein anderer ist der Flattr Dienst, von dem ich kürzlich sprach. Hast Du
Dich schon angemeldet?
Grüsse
Stefan
> Revisited und Annotation:
>
> Hallo Hr. Beck
> ---netter Artikel und Kommentare, nur leider vertraue ich diesen "Spiegel" Leuten´als Referenz
> nicht mehr so arg, sie sind mir zu sehr verbündet mit den Machern der
> "Wirtschaft".----
>
> Meine Kritik, etwas persönlicher:
>
> Die Leistungs/ Erfolgsgesellschaft lässt Solidarität nicht aufkommen, da
> jede/r einzelne im Lohn/-Erwerbs-Überlebenskampf gefangen ist, bleibt u.a. keine
> Zeit über Strukturen in denen wir verhaftet sind, tiefer nachzudenken, solidarisch zu handeln oder etwas
> zusammen zu tun.
>
> Da jede/r ³Einzelne² überleben will und "muß" wird
> produktive Energie von diesem einen Feld ³materielles Überleben² zu stark
> beansprucht und es bleibt, parallel im Aspekt künstlerischen Schaffens:
> keine/kaum eine Art des Verstehens und der Auseinandersetzung mit der ³Welt² übrig, wenig
> oder kaum Zeit zur Reflexion und zur Vorbereitung grundsätzlich notwendiger Veränderungen.
>
>
> Künstlerische sogn. Bohème oder ³Aussteiger² sind meistens eher zu sehr am
> ³Anderssein² inter-essiert, als an Verhaltensveränderungen. So entstehen nur
> weitere Eliten, von denen, die es "geschafft" haben (wollen), sich vom
> gesamt-gesellschaftlichen Druck etwas zu lösen, aber nichts aus ihren
> "Errungenschaften" machen, auf Unflexibilität trainiert, auch in offeneren
> selbstge-schaffenen Strukturen unflexibel bleiben. (verharren im
> Konsum- Statusdenken...)
>
> So ³kämpfen² dann alle nur für ³sich² um das eigene identische Überleben, ihre kleinen Existenzen und
> sehen nicht die überwältigende Gleichheit ihres Kampfes mit dem der Anderen Lebewesen und Menschen.
> Kapitalismus unterstützt sie in dieser hemmenden Konsumentenhaltung
>
> So sind etwa Computerspiele meist nur verdinglichte Umsetzungen des
> gesellschaftlichen ³Kampfes² : abschießen, überleben, abgeschossen werden.
>
> Auch hier wie im Netz wären, sind human orientierte Strategien zu solidarischen Lernprozessen umsetzbar.
> Nicht Kampf. Konkurrenz und Wettbewerb allein, sondern Hilfe und helfen wie geholfen werden, vergrößern den
> Einzelnen in der Gruppe zur Gemeinschaft.
>
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26. 08. 2010 16:46
from
Revisited und Annotation:
Hallo Hr. Beck
---netter Artikel und Kommentare, nur leider vertraue ich diesen "Spiegel" Leuten´als Referenz
nicht mehr so arg, sie sind mir zu sehr verbündet mit den Machern der
"Wirtschaft".----
Meine Kritik, etwas persönlicher:
Die Leistungs/ Erfolgsgesellschaft lässt Solidarität nicht aufkommen, da
jede/r einzelne im Lohn/-Erwerbs-Überlebenskampf gefangen ist, bleibt u.a. keine
Zeit über Strukturen in denen wir verhaftet sind, tiefer nachzudenken, solidarisch zu handeln oder etwas
zusammen zu tun.
Da jede/r ³Einzelne² überleben will und "muß" wird
produktive Energie von diesem einen Feld ³materielles Überleben² zu stark
beansprucht und es bleibt, parallel im Aspekt künstlerischen Schaffens:
keine/kaum eine Art des Verstehens und der Auseinandersetzung mit der ³Welt² übrig, wenig
oder kaum Zeit zur Reflexion und zur Vorbereitung grundsätzlich notwendiger Veränderungen.
Künstlerische sogn. Bohème oder ³Aussteiger² sind meistens eher zu sehr am
³Anderssein² inter-essiert, als an Verhaltensveränderungen. So entstehen nur
weitere Eliten, von denen, die es "geschafft" haben (wollen), sich vom
gesamt-gesellschaftlichen Druck etwas zu lösen, aber nichts aus ihren
"Errungenschaften" machen, auf Unflexibilität trainiert, auch in offeneren
selbstge-schaffenen Strukturen unflexibel bleiben. (verharren im
Konsum- Statusdenken...)
So ³kämpfen² dann alle nur für ³sich² um das eigene identische Überleben, ihre kleinen Existenzen und
sehen nicht die überwältigende Gleichheit ihres Kampfes mit dem der Anderen Lebewesen und Menschen.
Kapitalismus unterstützt sie in dieser hemmenden Konsumentenhaltung
So sind etwa Computerspiele meist nur verdinglichte Umsetzungen des
gesellschaftlichen ³Kampfes² : abschießen, überleben, abgeschossen werden.
Auch hier wie im Netz wären, sind human orientierte Strategien zu solidarischen Lernprozessen umsetzbar.
Nicht Kampf. Konkurrenz und Wettbewerb allein, sondern Hilfe und helfen wie geholfen werden, vergrößern den
Einzelnen in der Gruppe zur Gemeinschaft.
asd
----- Original Message -----
From: CYND
To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot]7 de
Sent: Tuesday, August 24, 2010 10:22 PM
Subject: Re: [thing-frankfurt] Kapitalismus als Naturgesetz?
Hallo Hr. Beck,
Sogleich sichtbar auch daran, Zitat:
"In der Debatte über die Zukunft des Internets gibt es zwei konkurrierende
Denkschulen: auf der einen Seite die der Freiheit, auf der anderen die des
Kapitalismus. Die Verfechter der Freiheit kämpfen für etwas. Für die
Offenheit des World Wide Web."
"Die Verfechter des Kapitalismus kämpfen um etwas. Um die Kontrolle über das
World Wide Web. Um die Hierarchisierung der Angebote und Informationen,
darum, dass ihre eigenen Produkte denen der Konkurrenz preislich oder
qualitativ überlegen sind. Um Macht über die Aufmerksamkeit des Individuums.
Sie kämpfen darum, dass wir uns zurücklehnen, Antworten erhalten, Neues
empfohlen bekommen. Darum, dass wir konsumieren."
äAls wenn es nur darum ginge im Unterschied "für etwas", oder "um etwas" zu
kämpfen, im Spiegel Artikel
(in dem auch um eigene, vermeintliche und gerechtfertigte Meinungshohheit
gestritten wird, ..) wird Differenzierung auf einem höchst banalen Niveau
betrieben, ...
Zitat:
"Der Streit dieser beiden Denkschulen hat in dieser Woche einen neuen
Höhepunkt erreicht"
#Also nach "Spiegel" Kapitalismus und Freiheit zwei verschiedene
"Denkschulen! Kapitalismus keine ausbeuterische Wirtschaftsform mehr,
sondern jetzt nur noch eine "Denkschule", ...?
Zitat:
"Bemerkenswert ist der Text trotzdem, denn er hat einen Kern, über den es
sich nachzudenken lohnt. Die Autoren definieren Kapitalismus als eine Art
Naturgesetz, als universale Kraft, die unweigerlich all unsere
Lebensbereiche durchdringt."
#Kapitalismus als "universelle Kraft", das hätten sie wohl gerne, ist das
ein Pamphlet des Neo-Liberalimus geschickt getarnt als Zeitgeist- Analyse?
"Es lohnt sich" also immer noch, darüber nachzudenken, Marx und Bakunin
würden sich freuen,..
#Eine wilde Hypothese jagt die nächste:
Zitat:
"Sowohl "Wired" als auch "The Matrix" bedienen sich aus dem Gedankengut von
Theodor Adorno, genauer gesagt aus dessen Konzept der Kulturindustrie und
seinen Überlegungen zur Rolle des Fernsehens. Der Fernseher wird in Adornos
Überlegungen zum Machtzentrum eines alles durchdringenden Mediendispositivs.
Aus seinem Monitor heraus reicht uns die Kulturindustrie ihre Produkte mit
dem Löffel, eingeteilt in kleine, wohlgeformte Portionen, die so leicht
verdaulich sind, dass wir sie kritiklos herunterschlucken und uns der
Kontrolle der Kulturindustrie gern unterwerfen. "
#Adorno hat viel gesagt und geschrieben, ihn aber noch zusätzlich als
Vordenker der Matrix Vision abzufeiern halte ich zwar für einen netten
Versuch, aber nicht fundiert und eher verwegen, bios und blank irre führend
in der Argumentation. In diesem Zusammenhang würde ich eher Autoren wie
Daniel F. Galouye mit Werken wie "the 13th floor" datzu zählen und dessen
visionäre Kraft würdigen, ...
Ausserdem hat Adorno die komplette Kulturindustrie frontal angegriffen und
war nicht eine simpler Kritiher des "Fernsehens".
-----Hallo ihr liebe Leute heute Abend wieder die fundierte Fernseh-Kritik
unseres alten Freundes Theodor, der hat euch Schlimmes über das Fernsehen zu
erzählen,..!-------
Und dann diese lächerliche Metapher- Verwirrung, aus dem Löffel in "Matrix"
einen Bezug zu Adorno zu zaubern, die Löffel Metapher ist im Film viel
tiefer gedacht und hat andere, auch spirituelle und weniger
marktwirtschaftlich orientierte Bezüge, .. .
Zitat:
"All das war unvermeidlich", schreibt Anderson. Denn die Kräfte des
Kapitalismus wirkten von zwei Seiten auf das Internet ein: Unternehmen
wünschten sich Unfreiheit und Hierarchisierung. Und der Konsument selbst sei
nur allzu gern bereit, seine persönliche Freiheit der Bequemlichkeit zu
opfern. "
#Ach wirklich? Übrigens ein Moment der seichten Ironie beschleicht mich
plötzlich , denn in der "Matrix" heißt "Neo" übrigens auch "Mr. Anderson".
Und dann dieses, Zitat:
"Auch jetzt, in der "App Economy", kann man es sich kaum vorstellen, dass
sich Nutzer künftig nur noch übers iPad von der Kulturindustrie berieseln
lassen, dass sie nur noch empfangen, statt selbst zu suchen und zu senden."
#Oh wie klug und "kritisch" die Spiegel Leute doch sind, halten sie
eigentlich die Netz-User ( sie die nur noch empfangen,.. "Befehle" oder
was?) schon aktuell nur noch für thumbe Medien-Zombies, die noch nie die
mehrdimensionale Struktur des Netztes erkannt ghaben, ..?
#Immerhinauch mal ein "realistischere" Bemerkung:
"Deshalb stellt sich umgekehrt noch eine andere Frage: Demokratisiert
vielleicht das Web den Kapitalismus? Schließlich definieren die sozialen
Medien das Verhältnis zwischen Kunden und Unternehmen neu."
#Aber Menschen sind trotzdem darin nicht nur "Kunden" sondern immer noch
"Menschen", oder?
Die Spiegel Antwort ist dazu, u.a. :
"All das hilft, auf Kundenbedürfnisse besser einzugehen. Unternehmen, die
dabei mitmachen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil."
#Dieser Zweck-Opportunismus der Spiegel Redaktionsmitglieder ist grausam und
wieder-wärtig, zum Glück gibt es kaum noch diese "Leitmedien" die in jener
Form noch "Ernst" genommen werden müssten, ...auch dieser "Spiegel" nicht
mehr, ....
xyz
on 20.08.2010 12:51 Uhr, Stefan Beck at stefan [at] thing-frankfurt [dot]7 de schrieb:
Herr Brentis und alle anderen,
hier eine moderate und ausgewogene Position zur schon debattierten
Kommerzialisierung des Internets.
> Auch jetzt, in der "App Economy", kann man es sich kaum vorstellen, dass sich
Nutzer künftig nur noch übers iPad von der Kulturindustrie berieseln lassen,
dass sie nur noch empfangen, statt selbst zu suchen und zu senden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,712637,00.html
Als Referenz auch der vielbeachtete Beitrag in WIRED Das Internet ist tot.
http://www.wired.com/magazine/2010/08/ff_webrip/all/1
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Received
26. 08. 2010 14:16
from
trudi.sozial
Hohenstaufenstr. 13-27
60327 Frankfurt
Samstag, 28.8. 2010, 18:30 - 20:30
Wie etwas gut ausgeht, - das war die ursprüngliche Bedeutung von Glück.
Für die letzten Tage von trudi.sozial ein angemessenes und gleichwohl
schwieriges Thema.
Was ist Glück? Wer ist glücklich? Und warum? Ist Glück überhaupt ein
erstrebenswertes Ziel im Leben, oder sollten wir uns davon fernhalten,
wie Richard Rorty meint?
Diesen Fragen wollen wir uns vorsichtig nähern. Bring dazu einen
Gegenstand mit, der Dich an Glück erinnert, einen Glücksbringer
vielleicht? Wenn Du nicht kommen kannst, freu ich mich über ein
Glücksbild per Mail.
Dem leiblichen Wohl verpflichtet, steht unser Grill bereit. Was Du
auflegst werde praktisch Glück.
P.S.
Nächstes trudi: Sa., 11.9. - und zum allerletzten Mal am So., 26.9.
°°°°°°°°°°°°°°°
Im Web
°°°°°°°°°°°°°°°
Zufriedenheit auf dieser Welt:
--> http://de.wikipedia.org/wiki/Happy_Planet_Index
Staatliches Glück:
--> http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttosozialgl%C3%BCck
Der glücklichste Mensch der Welt:
--> http://www.ted.com/talks/matthieu_ricard_on_the_habits_of_happiness.html
Letztes Glück, ein Bild vom Jubilee:
--> http://www.flickr.com/photos/scratchbeck/4898523808/
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24. 08. 2010 22:22
from
Hallo Hr. Beck,
netter Artikel, nur elider vertraue ich diesen "Speigel" Leutenmals Referenz
nich tmehr so arg,sie sin dmir zu sehr verbündet mit den Machern der
"Wirtschaft".
Sogleich sichtbar auch daran, Zitat:
"In der Debatte über die Zukunft des Internets gibt es zwei konkurrierende
Denkschulen: auf der einen Seite die der Freiheit, auf der anderen die des
Kapitalismus. Die Verfechter der Freiheit kämpfen für etwas. Für die
Offenheit des World Wide Web."
"Die Verfechter des Kapitalismus kämpfen um etwas. Um die Kontrolle über das
World Wide Web. Um die Hierarchisierung der Angebote und Informationen,
darum, dass ihre eigenen Produkte denen der Konkurrenz preislich oder
qualitativ überlegen sind. Um Macht über die Aufmerksamkeit des Individuums.
Sie kämpfen darum, dass wir uns zurücklehnen, Antworten erhalten, Neues
empfohlen bekommen. Darum, dass wir konsumieren."
äAls wenn es nur darum ginge im Unterschied "für etwas", oder "um etwas" zu
kämpfen, im Spiegel Artikel
(in dem auch um eigene, vermeintliche und gerechtfertigte Meinungshohheit
gestritten wird, ..) wird Differenzierung auf einem höchst banalen Niveau
betrieben, ...
Zitat:
"Der Streit dieser beiden Denkschulen hat in dieser Woche einen neuen
Höhepunkt erreicht"
#Also nach "Spiegel" Kapitalismus und Freiheit zwei verschiedene
"Denkschulen! Kapitalismus keine ausbeuterische Wirtschaftsform mehr,
sondern jetzt nur noch eine "Denkschule", ...?
Zitat:
"Bemerkenswert ist der Text trotzdem, denn er hat einen Kern, über den es
sich nachzudenken lohnt. Die Autoren definieren Kapitalismus als eine Art
Naturgesetz, als universale Kraft, die unweigerlich all unsere
Lebensbereiche durchdringt."
#Kapitalismus als "universelle Kraft", das hätten sie wohl gerne, ist das
ein Pamphlet des Neo-Liberalimus geschickt getarnt als Zeitgeist- Analyse?
"Es lohnt sich" also immer noch, darüber nachzudenken, Marx und Bakunin
würden sich freuen,..
#Eine wilde Hypothese jagt die nächste:
Zitat:
"Sowohl "Wired" als auch "The Matrix" bedienen sich aus dem Gedankengut von
Theodor Adorno, genauer gesagt aus dessen Konzept der Kulturindustrie und
seinen Überlegungen zur Rolle des Fernsehens. Der Fernseher wird in Adornos
Überlegungen zum Machtzentrum eines alles durchdringenden Mediendispositivs.
Aus seinem Monitor heraus reicht uns die Kulturindustrie ihre Produkte mit
dem Löffel, eingeteilt in kleine, wohlgeformte Portionen, die so leicht
verdaulich sind, dass wir sie kritiklos herunterschlucken und uns der
Kontrolle der Kulturindustrie gern unterwerfen. "
#Adorno hat viel gesagt und geschrieben, ihn aber noch zusätzlich als
Vordenker der Matrix Vision abzufeiern halte ich zwar für einen netten
Versuch, aber nicht fundiert und eher verwegen, bios und blank irre führend
in der Argumentation. In diesem Zusammenhang würde ich eher Autoren wie
Daniel F. Galouye mit Werken wie "the 13th floor" datzu zählen und dessen
visionäre Kraft würdigen, ...
Ausserdem hat Adorno die komplette Kulturindustrie frontal angegriffen und
war nicht eine simpler Kritiher des "Fernsehens".
-----Hallo ihr liebe Leute heute Abend wieder die fundierte Fernseh-Kritik
unseres alten Freundes Theodor, der hat euch Schlimmes über das Fernsehen zu
erzählen,..!-------
Und dann diese lächerliche Metapher- Verwirrung, aus dem Löffel in "Matrix"
einen Bezug zu Adorno zu zaubern, die Löffel Metapher ist im Film viel
tiefer gedacht und hat andere, auch spirituelle und weniger
marktwirtschaftlich orientierte Bezüge, .. .
Zitat:
"All das war unvermeidlich", schreibt Anderson. Denn die Kräfte des
Kapitalismus wirkten von zwei Seiten auf das Internet ein: Unternehmen
wünschten sich Unfreiheit und Hierarchisierung. Und der Konsument selbst sei
nur allzu gern bereit, seine persönliche Freiheit der Bequemlichkeit zu
opfern. "
#Ach wirklich? Übrigens ein Moment der seichten Ironie beschleicht mich
plötzlich , denn in der "Matrix" heißt "Neo" übrigens auch "Mr. Anderson".
Und dann dieses, Zitat:
"Auch jetzt, in der "App Economy", kann man es sich kaum vorstellen, dass
sich Nutzer künftig nur noch übers iPad von der Kulturindustrie berieseln
lassen, dass sie nur noch empfangen, statt selbst zu suchen und zu senden."
#Oh wie klug und "kritisch" die Spiegel Leute doch sind, halten sie
eigentlich die Netz-User ( sie die nur noch empfangen,.. "Befehle" oder
was?) schon aktuell nur noch für thumbe Medien-Zombies, die noch nie die
mehrdimensionale Struktur des Netztes erkannt ghaben, ..?
#Immerhinauch mal ein "realistischere" Bemerkung:
"Deshalb stellt sich umgekehrt noch eine andere Frage: Demokratisiert
vielleicht das Web den Kapitalismus? Schließlich definieren die sozialen
Medien das Verhältnis zwischen Kunden und Unternehmen neu."
#Aber Menschen sind trotzdem darin nicht nur "Kunden" sondern immer noch
"Menschen", oder?
Die Spiegel Antwort ist dazu, u.a. :
"All das hilft, auf Kundenbedürfnisse besser einzugehen. Unternehmen, die
dabei mitmachen, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil."
#Dieser Zweck-Opportunismus der Spiegel Redaktionsmitglieder ist grausam und
wieder-wärtig, zum Glück gibt es kaum noch diese "Leitmedien" die in jener
Form noch "Ernst" genommen werden müssten, ...auch dieser "Spiegel" nicht
mehr, ....
xyz
on 20.08.2010 12:51 Uhr, Stefan Beck at stefan [at] thing-frankfurt [dot]7 de schrieb:
Herr Brentis und alle anderen,
hier eine moderate und ausgewogene Position zur schon debattierten
Kommerzialisierung des Internets.
> Auch jetzt, in der "App Economy", kann man es sich kaum vorstellen, dass sich
Nutzer künftig nur noch übers iPad von der Kulturindustrie berieseln lassen,
dass sie nur noch empfangen, statt selbst zu suchen und zu senden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,712637,00.html
Als Referenz auch der vielbeachtete Beitrag in WIRED Das Internet ist tot.
http://www.wired.com/magazine/2010/08/ff_webrip/all/1
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Received
23. 08. 2010 13:32
from
Hi Matze,
interessant, wie es ankommt wenn ich (oder andere, in ähnlicher Aussage,..)
differenzierte, völlig positiv geartete Bemerkungen äussern und dann sehr
begabte Schreiber und differenzierte Denker wie du/ihr darauf einen, auch
interessanten aber (aus meiner Sicht,..) unverhältnis-mässigen Text voll an
Projektionen und eigener Psycho-Theorie herauslassen!
Oder so?
Noch mal im Klartext:
Ich habe Euren/Deinen Text komplett gelesen, konnte vieles nachvollziehen
und bin erstaunt bis begeitert über die Tiefe der Reflektion und
"Erkenntnisfähigkeit" darin/daran!
Wie bei anderen hier von Euch gepostete Texte,..
Deine Äusserungen auf meine positive Antwort hat sicher auch gut erkannte
Anteile, aber ich halte es für arg beauierlich, das du /Ihr das nicht "so"
stehen lassen könnt?
Das erinnert mich an eine Passage in Tarrantinos "From Dusk Till Dawn" in
der jener von Harvey Keitel gespielte Prioster (sicher eine dankenswerte
Indentifikations-Figur für mich,..) "Jakob Fuller" zu der von
George Clooney gespielten Gangster Firgur "Seth Gecko" in der Titty Twister"
Bar Folgendes sagt:
Jacob: Are you so much a fucking loser, you can't tell when you've won?
Seth: What did you call me?
Jacob: Nothing. I didn't make a statement. I asked a question. Would you
like me to ask it again?
Seth: Umm-hmm.
Jacob: Are you such a loser you can't tell when you've won? The entire state
of Texas, along with the F.B.I., is looking for you. Did they find you? No.
They couldn't. You've won, Seth, enjoy it.
Das gleich würde ich auf eure Erekenntnistiefe und Originalität in der
Aussage (bez."Camp-ing") ebenso zu dir/zu euch sagen wollen:
ihr seid so gut und originell in dem was ihr schreibt und sonst wie
wunderbar, könnt ihr/du das nicht akzeptieren/erkennen?!
Freut euch doch mal ein wenig darüber, wenn das über haupt jemand annähernd
nachvollziehen kann und gebt jenen wie mir nicht als Antwort eure eigenen,
ebenso interessanten, aber unnötigen Selbstzweifel zurück und versucht nicht
einen kindischen Streit über "oder so" und an sich gut-gemeinte Worte hier
vom Zaun zu brechen!?
Oder?
on 22.08.2010 16:59 Uhr, Matze Schmidt at n0name [at] gmx [dot]1 de schrieb:
Du verwechselst glaube ich hier (oder oft) Aussage mit Aussagendem. Was das
Vuvuzela Thema angeht, gehst Du nicht auf Inhalte ein, weder den Sound noch
den dazugehoerigen Text, nur auf (tote) Namen. Zudem sind Vuvuzela-EX und
Uwu Zeela (jeweils Txt und Snd) zwei Seiten einer Medaille. Dass ein Sound
"das wesentliche" einer "Aussagekraft" waere und dieses "oder so"
bestaetigen mir, dass Du es mit nichts zu tun haben willst, ausser Deinen
Vorurteilen und nicht den kleinsten Versuch der Theorie oder Aktions-Theorie
gelten laesst, die nicht dem entspricht, was Du denkst -- wobei das "oder
so" eben Deine Denke, sofern vorhanden, sofort relativiert. Das "oder so"
baue ich auch/baut man immer dann ein, wenn man sich distanzieren moechte,
aber nicht weiss wie. Diese arrogante "oder so".
G
M
> Immer wieder tiefschürfend und interessant formulierte Texte,
>
> von n0name
>
> - Camp-ing - (interessanter Neu-aufgriff eines ehemals nur modisch
> intentionierten Konzepts der 80er, nur Matthias Horx oder D. Diederichsen
werden
> sofort aufzucken, ..?)
>
> ...und besonders be-rauschend das am Ende zum download-loaddown angefügte
> Un-Ton-Dokument "des Jahres", welches intensiv die Stimmung
> mit-verbreitet, das Hintergrundsummen des großen Bienestocks, die Eintracht
der
> verwirklichten Fußball National-Interessen reduziert auf das wesentliche ihrer
> Aussagekraft, ... oder so.
>
> gg
>
> ----- Original Message -----
> From: n0name [at] gmx [dot]1 de
> To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot]1 de
> Sent: Friday, August 06, 2010 10:17 PM
> Subject: [thing-frankfurt] @:( n0name nachrichten #148
>
>
>
> |<------ Breite: 72 Zeichen - Fixed Width Font: Courier New, 10 ------>|
>
> @:( n0name nachrichten #148 Fr., 06.08.2010 17:10 CET
>
> *Inhalt/Contents*
>
> 1. Camping?
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Received
22. 08. 2010 16:59
from
Du verwechselst glaube ich hier (oder oft) Aussage mit Aussagendem. Was das Vuvuzela Thema angeht, gehst Du nicht auf Inhalte ein, weder den Sound noch den dazugehoerigen Text, nur auf (tote) Namen. Zudem sind Vuvuzela-EX und Uwu Zeela (jeweils Txt und Snd) zwei Seiten einer Medaille. Dass ein Sound "das wesentliche" einer "Aussagekraft" waere und dieses "oder so" bestaetigen mir, dass Du es mit nichts zu tun haben willst, ausser Deinen Vorurteilen und nicht den kleinsten Versuch der Theorie oder Aktions-Theorie gelten laesst, die nicht dem entspricht, was Du denkst -- wobei das "oder so" eben Deine Denke, sofern vorhanden, sofort relativiert. Das "oder so" baue ich auch/baut man immer dann ein, wenn man sich distanzieren moechte, aber nicht weiss wie. Diese arrogante "oder so".
G
M
> Immer wieder tiefschürfend und interessant formulierte Texte,
>
> von n0name
>
> - Camp-ing - (interessanter Neu-aufgriff eines ehemals nur modisch
> intentionierten Konzepts der 80er, nur Matthias Horx oder D. Diederichsen werden
> sofort aufzucken, ..?)
>
> ...und besonders be-rauschend das am Ende zum download-loaddown angefügte
> Un-Ton-Dokument "des Jahres", welches intensiv die Stimmung
> mit-verbreitet, das Hintergrundsummen des großen Bienestocks, die Eintracht der
> verwirklichten Fußball National-Interessen reduziert auf das wesentliche ihrer
> Aussagekraft, ... oder so.
>
> gg
>
> ----- Original Message -----
> From: n0name [at] gmx [dot]5 de
> To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot]5 de
> Sent: Friday, August 06, 2010 10:17 PM
> Subject: [thing-frankfurt] @:( n0name nachrichten #148
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