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[thing-group] Received 04. 12. 2010 14:07 from from

Re: Kritische Strategien in Kunst und Medien

Tja Margarete,

wer ist Künstler und wer nicht? Gute Frage, aber ab dann irrelevant, bzw. tauglich danach nur noch in/als Abgrenzung von der Kommerz- und Monopol-Kunst?

Denn wenn "der Scout, der Vermittler", Menschen an einen Tisch bringt, (siehe Heiner Geissler?) und daraus ergibt sich eine kunstvolle Umsetzung im Gespräch und neue Möglichkeiten/Perspektiven, in Folge dieser gemeinsamen Konversations-Kunst, dann ist doch allen geholfen!?

Politik im basis-demokratischen Ansatz wird das doch, wenn daraus gemeinsam erarbeitet Beschlüsse und Konsequenzen hervorgehen, die von der Gruppe getragen bzw. deren Unterschrift tragen dürfen. Da sollte nicht der "Vermittler" nur hingehen und erklären, im alten-hierarchischen Sinne, dies sei sein "Werk" .er sei dessen Urheber und alleiniger Gestalter.

Ich denke, dazu müssten neue evolutive Übereinkünfte getroffen werden, die ein solches ("gut" und alt-bekanntes) Vorgehen ausschließen. Das wäre also ein Schritt in Richtung Basis-Demokratie und einbefreiender Ansatz, den aktiven Teilnehmern am "Schöpfungsprozess ", ebenso die Urheberschaft zuzusprech auch formell, wie einer der Gruppe zugehörigen Leistung.
"Politik" wäre dies ebenso, wenn die gemeinsame Willensbildung als soche erkannt, gefördert und legalisiert werden würde und nicht dort immer nur, (wie bisher) die Vorsitzenden genannt, gezählt, erwähnt und befördert würden, in Ansehen und Reputation.

So wäre eine Person, die sich aus dieser Grupppenarbeit nur selber hervorhebt, weiter ein "Monopol-Künstler" ein "Monopolist", um diesen von freischaffendne Individual-Künstlern abzuheben.
Jene die auf sich allein gestellt, ihre Werke ausarbeiten und hervorbringen. (zwar ebenso in einer permanenten Rezeption von Gruppen dnamischen Prozessen und Einflüssen aus Medien und sonstiger zugänglicher Erfahrung,) aber nicht so klar nachzuvollziehen, wie im Bereich der sogn. Konversations "Kunst".

(Mensch erinnere sich nur an Monopoly das "Spiel " in dem es Gesellschafts-typisch nur darum geht, die Freiheit der anderen "Konkurrenten" einzuschränken, diese zu kontrollieren, diese auszubeuten, damit abzukassieren, um ein Macht-Monopol zu etablieren, auf Kapital begründet, dem sich alle spielerisch (angeblich freiwilllig) nterordnen, wiel es bisher kaum gelebte Alternativen dazu gab.) (eine gute, spielbare Alternative die heute um so aktueller wird war dazu das in den 1970er Jahren erfundene Spiel: "Provopoli", wem gehört die Stadt? (der Staat?)

Alles was gemeinsam beschlossen, erörtert und geschaffen werden würde, mit entprechendem Resutlaten, wäre demnach gemeinsames "Eigentum", frei zugängliche Ressource aller daran Beteiligten.

Das wäre zumindest ein erwähnenswerter "Fortschritt", zumal der akuell etablierte, gegenteilige Fall auch nur eine Form der brüchigen "Übereinkunft" darstellt und wiederspiegelt, die man in ihrer unfrei- haltenden Form aufheben und gegen die immer, aktiv und massiv vorgegangen werden sollte!?

Also:

1. gemeinsame Diskussion + Resultate = wird gemeinsame Ressource in Urheberschaft aller daran Beteiligten + Scout oder Vermittler

2. Geimeinsame konventionelle Tätigkeit, Diskussion ohne Teilhabe, etc. mit verschiedenen Beteiligten + Monopol Künstler = herkömmliche, einseitig be-herrschende Monopol Kunst

und?


----- Original Message -----
From: Margarete Gamdzyk
To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot]4 de
Sent: Friday, December 03, 2010 12:09 PM
Subject: Re: [thing-frankfurt] Kritische Strategien in Kunst und Medien



Lieber Stefan, lieber Brentis,

danke für Euere aufklärenden Worte, das hat sich gelöst.
(Ich dachte an einer Art mysteriöse Ausgrenzungen.)
Und doch bleibt die Frage der Räume, in denen gleichberechtigte Konversation stattfinden kann
und mit welchem Ziel. Wer ist in einem solchen Raum Künstler und wer nicht,
wenn die Pole nicht mehr als solche gekennzeichnet sind?
Sollte das Motto: "Jeder ist ein Küstler" hier federführend sein? Ab wann wird dann ein solches Gespräch (Konversations-)Kunst?
Und ab wann demokratisch (im heutigen Sinn) verstandene Debatte, gar Politik?
Gruß

Margarete
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