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[thing-group] Received 16. 06. 2008 17:13 from from

Künstler übernehmen Patenschaften für Frankfurter Institutionen

Lieber Helge,

prima. Welche Institution würdest Du denn gerne "betreuen"?

Ich stelle mir vor, wie könnten in einem ersten Schritt Patenschaften
für Institutionen übernehmen.

Eine oder mehrere Personen bilden ein Patenschaftsgremium, das für eine
Institution zuständig ist, und sie auf die Möglichkeit der
Künstlermitwirkung aufmerksam macht.

Das wäre wie eine Art Schattenkabinett.

In Hamburg hat das schon ganz gut funktioniert. Da hat sich eine
Betreuungsgruppe für den Kunstverein gebildet. Die beraten den Direktor
und die Mitglieder.

Ich könnte mir vorstellen, die Schirn zu betreuen. Wer möchte auch Pate
oder Patin werden?

stefan

> Hallo,
>
>
> das wäre doch mal ein Ansatz.
>
>
> LG aus Duisburg
>
>
> Bomber
>
>
>
> Am 10.06.2008 um 17:23 schrieb Stefan Beck:
>
>> In den zurückliegenden Debatten über den (Kreativ)Standort Frankfurt
>> tauchte immer wieder folgendes Problem auf:
>>
>> Der Mangel an geeigneten Räumen für Künstler, Kreative, Startups etc.
>>
>> Was noch nicht abgerissen oder umgewandelt wurde, steht unter
>> erheblichem Verwertungsdruck. Siehe Atelierfrankfurt.
>>
>> Dann heisst es immer wieder: Ja, wir sind ja nicht in Berlin.
>>
>> Stimmt. Und eine direkte Lösung ist nicht in Sicht. Internationales
>> Kapital will hier mit aller Macht investieren. Die Abwanderung nach
>> Berlin wird tendenziell anhalten. Neue Künsler zu halten oder gar
>> anzulocken bleibt bezüglich der Raumfrage schwierig.
>>
>> Umdenken:
>>
>> Weg von dem Gedanken kommen, dass es in erster Linie die physischen
>> Räume sind, die Künstler brauchen.
>>
>> Gestaltungsräume schaffen.
>>
>> Künstler in sämtliche Gremien und Institutionen der Stadt, die mit
>> Kultur zu tun haben, einsetzen. Als Beiräte und Mitbestimmer.
>>
>> Das würde mal neuen Schwung für die eingeschlafenen Museen bringen.
>>
>> Der Vorteil: kostet kaum Geld, und würde diese "Leuchttürme" und
>> Frankfurt in gebührendem Maasse in die Feuilletons bringen. Wie
>> sich der
>> Herr Stölzl in seinem Gutachten gewünscht hatte.
>>
>> Frankfurt an der Spitze der Künstlermitbestimmung. Das wäre etwas, wo
>> weder Berlin, noch irgendeine andere Stadt mithalten könnte.
>>
>> In Berlin gibts zwar viel Freiraum in Anführungszeichen in Form von
>> Hinterhöfen und verfallener Industriearchitektur. Zu sagen und
>> mitzureden haben die Künstler da auf politischer Ebene auch nichts.
>>



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