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[thing-group] Received 30. 10. 2007 13:54 from from

Veranstaltung „Creative Industries“ mit Hermann Scheer am Do, den 1.11. in Frankfurt

Letzte Woche diese Einladung reinbekommen. Ein interessantes Thema.

Ich werde auf alle Fälle hingehen, denn es ist wichtig sich in dieser
Diskussion die Begriffe nicht aus der Hand nehmen zu lassen. Künstler
müssen zu Schlagworten, wie "Creative Industries" oder
"Kreativwirtschaft" Stellung nehmen.

Zu Michael Söndermann empfiehlt sich sein Blog

--> http://www.kulturwirtschaft.de/



-------- Original-Nachricht --------
Betreff: Einladung zur Veranstaltung „Creative Industries“ mit Hermann
Scheer am Do, den 1.11. in Frankfurt/Main
Datum: Wed, 17 Oct 2007 22:25:17 +0200
Von: Landesverband Hessen <landesverband.hessen [at] spd [dot] de>
Antwort an: landesverband.hessen [at] spd [dot] de
Organisation: SPD Hessen
An: landesverband.hessen [at] spd [dot] de



*_Einladung:_**"Creative Industries" – Wachstumsmotor für Hessen!*



Eine Veranstaltung für Kunstschaffende und Interessierte aus der Medien-
und Kommunikationswirtschaft.
Ein Forum für die Akteure der "Creative Industries" in Hessen, das dem
Austausch mit Vertretern aus der
Politik dient und so die Möglichkeit geben will, Anforderungen an eine
kohärente Politik zu formulieren.



„*Creative Industries“ – Wachstumsmotor für Hessen!*

*1. November 2007, 19.00 Uhr *

*Kommunikationsmuseum Frankfurt, Schaumainkai 53 (Museumsufer)*



Mit einem *Initialvortrag *durch *Dr. Hermann Scheer *und einer *Keynote
*von *Michael Söndermann.*


Dr. Hermann Scheer ist Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler und gehört
seit 1980 dem Deutschen
Bundestag an. Michael Söndermann ist Kreativwirtschaftsexperte und
Verfasser zahlreicher Publikationen
zum Thema. Das Gespräch leitet Dr. Michael Klein, Direktor des Instituts
für Neue Medien e.V., Frankfurt.


Der Begriff der "Creative Industries" (Kreativwirtschaft) stammt
ursprünglich aus Großbritannien. Er
bezeichnet die Kulturwirtschaft in einem erweiterten Sinn und schließt
die Branchen Musik, Film, Theater,
Literatur, Architektur, Design und Kunst mit ein. Schon heute ist der
Beitrag der Kreativwirtschaft zum
Bruttoinlandsprodukt Europas höher als der der Immobilienbranche oder
der Chemie-Industrie. Die
Beschäftigung in der Kreativwirtschaft wuchs von 2002 bis 2004 um ca. 2
Prozent, während die
Gesamtbeschäftigung in der EU in diesem Zeitraum abnahm.


Im Jahr 2004 wiesen die "Creative Industries" in Deutschland einen
Umsatz von € 117,1 Mrd. auf
und konnten ein Wachstum von 2,2 Prozent für sich verbuchen. In Bezug
auf die Bruttowertschöpfung
liegen die "Creative Industries" mit € 58 Mrd zwischen der Chemie- und
der Automobilindustrie.
Wachstumsmotoren innerhalb der "Creative Industries" sind dabei die
Bereiche Design sowie Software
und Games, die das Gesamtumsatzwachstum der Branche immerhin fast auf
das gleiche
Wachstumsniveau wie das der Gesamtwirtschaft in Deutschland ziehen. Die
"Creative Industries" sind
damit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor avanciert; sie gelten als
Zukunftsmarkt und gewinnen
auch auf der politischen Agenda zunehmend an Bedeutung.


In seinem Initialvortrag stellt Dr. Hermann Scheer die Strategien der
SPD Hessen vor: Unter Führung
von Andrea Ypsilanti will die SPD die Innovations- und
Leistungsfähigkeit der "Creative Industries" am
Standort mit zielgerichtetem und koordiniertem Handeln fördern. Auf
diese Weise sollen politische
Maßnahmen zur Stärkung der Akteure effizienter gestaltet werden; mit
dieser Strategie will die SPD
auch künftigen Herausforderungen am nationalen und globalen Markt
begegnen. Der Wirtschafts- und
Sozialwissenschaftler engagiert sich seit 20 Jahren national und
international für den sowohl in der
Wirtschaft als auch der Gesellschaft zwingend gebotenen Wechsel der
Energiebasis. In seinen in alle
Weltsprachen übersetzten Büchern (u.a. „Von der fossilen zur solaren
Kultur“) beschreibt Dr. Scheer
diesen Wechsel als einen alle Wirtschaftsbereiche umfassenden
Innovationssprung, der zugleich eine
kulturelle Herausforderung darstelle. Dr. Scheer ist Träger des
Alternativen Nobelpreises sowie
weiterer Weltpreise. Das TIME Magazine kürte ihn 2002 zum „Hero for the
Green Century“. Die
hessische SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti hat angekündigt, dass
sie Dr. Scheer im Falle eines
Wahlerfolgs zum Minister eines erstmals zusammengelegten Wirtschafts-
und Umweltressorts
ernennen wird.


Welchen Beitrag die Kreativwirtschaft zur Schaffung von Beschäftigung,
Wertschöpfung und Innovation
leistet, erläutert Michael Söndermann. Der Kreativwirtschaftsexperte ist
Geschäftsführer des Büros
für Kulturwirtschaftsforschung Köln/Zürich, Vorsitzender des
Arbeitskreises Kulturstatistik e.V. in Bonn
und Verwaltungsratsmitglied des UNESCO-Instituts für Statistik (UIS) in
Montreal. Er verfasste zahlreiche
Publikationen zum Thema und berät verschiedene Kultur- und
Wirtschaftsministerien in Deutschland und
Europa.


Wir freuen uns, Sie zu einer spannenden Veranstaltung, unterstützt vom
SPD Parteivorstand,
am 01.11.2007 in Frankfurt begrüßen zu können.



Mit freundlichen Grüßen



Norbert Schmitt, Generalsektretär


--


The Thing Frankfurt
http://www.thing-frankfurt.de

* * *

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