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[thing-group] Received 18. 07. 2006 -- 11:12 from from

bad_hair_day

„Bad Hair Day”. Manifestationen des Bösen auf dem Haupt. Zur Funktion des Haares in Gruselliteratur, Film und Malerei.

Ausgangspunkt des Referats ist die obsessive Verwendung des weiblichen Haares im zeitgenössischen japanischen Horrorfilm. Horrendes Haar ist dabei oftmals an den Topos des rächenden Geistes geknüpft. Es soll gezeigt werden, wie „westliches“ und „asiatisches“ Publikum den Haar-Subtext gleichermaßen entschlüsseln können. Dabei werden verschieden Aspekte eine Rolle spielen: böses Haar als Komponente erotischer und hoch destruktiver Verführungskunst, als gefährliches Netz, als Schleier oder würgende Schlinge. Bereits das schlangengleiche Haupthaar der Medusa, dessen Anblick Männer zu Stein werden lässt, verweist auf die besondere Anziehungskraft und auch das besondere Bedrohungspotenzial des (weiblichen) Haares. Haare sind unheimlich, etwas stimmt nicht mit ihnen. Sie verweisen auf die Verderbtheit und Boshaftigkeit ihrer Trägerinnen. Dem Schopf wird jedoch auch immer wieder eine Art wucherndes, unkontrollierbares Eigenleben, eine eigene Boshaftigkeit
eingeräumt. Gerade dies macht es zu einem wichtigen Horror-Bestandteil von Filmen wie Kwaidan, Ringu, Ju-On, oder Dark Water.

Im Anschluss an das Referat soll ein J-Horrorfilm angeguckt werden.

20 h @ ivi, kettenhofweg 130, ffm


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