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[thing-group] Received 15. 09. 2005 11:09 from from

roll off (ich-ag)

>
> Und atelier frankfurt. Was ist das für ein konzept sich von der messe
> frankfurt (= stadt, kommune, steuergelder) bezahlen zu lassen, um
> gelangweilten "tendence lifestyle" (sic!) besuchern das erlebnis eines
> offspaces vorzugaukeln?


das ist doch der erfolgreiche versuch, die künstler zu entpolitisieren
bzw. alibikünstler, die nie politisch waren, sondern nach ökonomischen
kriterien agieren, zu exponieren und zu protegieren.

der politische künstler, und kunst ist per definitionem immer
politisch, befindet sich grundsätzlich in der opposition zum staat. das
heisst, er muss gefördert werden (die npd kriegt ja z.b. auch
wahlkampfzuschüsse, um die verfassungsmäßig vorgeschriebene pluralität
der meinungsbilung zu sichern), doch er darf auf keinen fall zu einer
gegenleistung (ökonomischer oder symbolischer natur) verpflichtet
werden, da seine gegenleistung ja bereits in der negation des
ökonomischen systems in seiner arbeit begründet ist.

"künstler" wie herr brentis, die filzstiftzeichnungen von nackten
kleinen mädchen zum kauf anbieten, sind natürlich echte avantgarde,
genauso wie "bildhauende" schreiner.



--
cher dr. lacan. moi voudrait première fois de coucher avev ma soeur.
moi a entendu bientôt qu'avec cela le réseau des significatifs éclate a
maintenant moi crainte que nom du http://netzwissenschaft.org/ par la
déflagration et nous obtenez éveillé !

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