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[thing-group] Received 23. 02. 2007 01:19 from from

sensation: verschollen geglaubte medienkunstwerke von baselitz, beuys, judd und polke aufgetaucht

Sammler will Werke zurückziehen

Kunstsammler Jürgen Froehlich droht dem Karlsruher Zentrum für Kunst
und Medientechnologie (ZKM) mit dem Abzug seiner Werke. Ihm habe das
Konzept einer Ausstellung nicht gefallen.

Karlsruhe - Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in
Karlsruhe reagiert enttäuscht auf die Drohungen des Kunstsammlers Josef
Froehlich. Froehlich hatte die laufende Ausstellung "Faster! Bigger!
Better!" im ZKM scharf kritisiert und als "Horrorshow" empfunden.

Museum für Neue Kunst in Karlsruhe: Abhängig durch Werke von
Privatsammlern?
Dabei seien 250 Arbeiten von 130 Künstlern seiner Meinung nach in
wilder Mischung und ohne Rücksicht auf Qualitätsunterschiede
präsentiert worden. Auch der Katalog zur Ausstellung wurde von dem
Sammler aus Leinfelden-Echterdingen kritisiert. Darin würden die Werke
der Sammlung Froehlich "im Briefmarkenformat" abgebildet, wird der
Sammler in den Medien zitiert. Seine Sammlung umfasst Werke von
Künstlern wie Georg Baselitz, Joseph Beuys, Donald Judd und Sigmar
Polke.

Man würde es sehr bedauern, wenn er den Schritt vollziehe, denn die
Qualität der Sammlung Froehlich stehe außer Frage, teilte das ZKM am
Donnerstag mit. Sprecherin Irina Koutoudis verwies allerdings darauf,
dass es mit Froehlich einen Kooperationsvertrag bis 2009 gebe. "Deshalb
muss geprüft werden, ob ein vorheriger Rückzug überhaupt möglich ist."
Zudem habe Froehlich in jüngster Zeit wiederholt in den Sitzungen des
Beirats gefehlt, in denen auch das Konzept der Ausstellung "Faster!
Bigger! Better!" vorgestellt worden sei. "Er wurde auch um seine
Meinung gebeten, ließ aber ausrichten, es sei ihm egal", sagte die
Sprecherin.

Das ZKM befürchtet keine weiteren Trennungen von Privatsammlern. "Es
gibt keine entsprechenden Vorhaben von Sammlern wie zum Beispiel
Siegfried Weishaupt und Friedrich E. Rentschler", sagte ZKM-Leiter
Peter Weibel.

Weibel nahm die Vorwürfe gelassen und diplomatisch auf: "Es ist kein
Verlust, sondern ein Gewinn, wenn Sammler populär sind und ihren Besitz
auch in eigenen Ausstellungen und eigenen Häusern präsentieren können",
sagte er.

albi/ddp/dpa
spiegel.de

http://myspace.com/kittelmann





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