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[thing-group] Received 07. 09. 2007 15:27 from from

Re: Ateliersituation: Laut Stadt ist der Bedarf an Atelier räumen eher rückläufig ist

Danke für diesen aufschlussreichen Beitrag.

Der Abgang nach Berlin dürfte auch dazu beigetragen haben.

Der Antrag der SPD geht überigens auf meine Initiative zurück. Im
Februar gabs im Kulturausschuss einen kleinen Disput, wann und wie die
Bürger etwas sagen dürften.

Ein CDU Abgeordneter beharrte auf der strikten Linie, daß nur im Voraus
zu Tagesordnungspunkten geredet werden dürfte.

Daraufhin echauffierte sich eine SPD Abgeordnete, sie riefe alle Bürger
dazu auf, über ihre Fraktion Fragen zu stellen.

Ich hab die Dame angerufen, und sie gebeten nachzufragemn, wie die
Abberufung von Herrn Klemp (jetzt am MAK) zustande gekommen wäre.

Nach einigen Überlegungen erfuhr ich, daß es sich mglw. um eine
"Personalangelegenheit" handeln könne, die Gefahr liefe unter Ausschluss
der Öffentlichkeit verhandelt zu werden.

Wir haben uns dann geeinigt, daß sie nach der Situation städtischer
Ateliers fragen sollte. Nun hat sie aber die Frage nicht im
Kulturausschuss gestellt, sondern in der Bürgerschaft.

Nun kommt sie auf diesem Wege in den Kulturausschuss zurück.

Ich werde die Tagesordnung noch posten.


> Ateliersituation: Laut Stadt ist der Bedarf an Atelierräumen eher
> rückläufig ist
>
>
>
>
>
>
>
> Bericht des Magistrats vom 29.06.2007, B 460
>
>
> Betreff:
>
> Bereitstellung von Atelierräumen für Frankfurter Künstlerinnen und
> Künstler
>
> Vorgang:
>
> A 165 SPD
>
>
>
>
>
> Zu 1-3) Die Nachfrage an Atelierräumen in Frankfurt am Main ist seit
> der Einrichtung von über vierzig Ateliers im atelierfrankfurt e.V.
> und anderer Institutionen wie „basis“, eher rückläufig. „Basis“
> bietet weitere 40 Ateliers in der Elbestraße an und plant weitere 100
> neue Ateliers in einer freistehenden Liegenschaft in der
> Gutleutstraße. Der Markt in Frankfurt ist zwar nicht vollkommen
> gesättigt, aber man kann davon ausgehen, dass die inhaltlich
> qualifizierten Künstler zurzeit ein Atelier haben oder perspektivisch
> eines in Aussicht haben.
>
>
> Zu 4) Atelierfrankfurt e. V. erhielt vom Kulturamt Frankfurt am Main
> 2006 einen Projektzuschuss in Höhe von 5.000 € für Mietkosten und im
> Jahr 2007 einen Projektzuschuss in Höhe von 5.000 € für die
> Ausstellung „Ortswechsel“.
>
>
> Zu 5) Zurzeit gibt es 42 städtisch geförderte Ateliers.
>
>
> Zu 6) Derzeitig sind vier städtische Ateliers im Vergabeverfahren
> durch die Fach-Jury. Die anderen Ateliers sind vermietet, wobei
> festzustellen ist, dass es aktuell eine erheblich höhere Fluktuation
> bei der Belegung der Ateliers gibt, als früher. Allein in den letzten
> zwei Jahren wurden 16 der 42 Ateliers neu belegt, wobei bei der
> Neuvergabe vorwiegend junge Künstler berücksichtigt wurden. Die
> Künstler wurden dabei von einer Fach-Jury, der Herr Kittelmann und
> Prof. Dr. Birnbaum angehören, nach inhaltlich-künstlerischen
> Kriterien ausgewählt.
>
>
> Zu 7-8) In der Hanauer Landstraße wurden die Räume des BBK gekündigt.
> Die übrigen Ateliers konnten zu ausgesprochen günstigen Konditionen
> für weitere fünf Jahre angemietet werden. Ein großes Atelier in der
> Gartenstraße und zwei Ateliers in der Domstraße sind 2007 nach Ablauf
> der Mietfristen an das Liegenschaftsamt zurückgegeben worden.
>
>
> Zu 9) Da, wie bereits oben erläutert, der Bedarf an Atelierräumen
> eher rückläufig ist, sollten nur kurzfristig verfügbare, leer
> stehende Gebäude, am ehesten Künstlerinitiativen zur Verfügung
> gestellt werden, zumal die Auswahlkriterien zur städtischen
> Ateliervergabe sehr streng gehandhabt werden.
>
>
> Zu 10) In der Regel werden Mietverträge für die Dauer von 5 Jahren
> mit der Option auf einmalige Verlängerung, nach inhaltlicher Prüfung
> durch die Fach-Jury, abgeschlossen. Ab 2007 werden auch kurzfristige
> Mietverhältnisse, von ein- oder zweijähriger Dauer, eingeplant.
>
>
> Zu 11) Zurzeit sind die Ateliers vergeben an: 20 Künstler und 13
> Künstlerinnen aus Deutschland, sowie 5 Künstler und 4 Künstlerinnen
> aus dem Ausland.
>
>
>
>
> Vertraulichkeit: Nein
>
> dazugehörende Vorlage:
> Anfrage vom 28.03.2007, A 165
>
> Zuständige Ausschüsse:
> Kultur- und Freizeitausschuss
>
> Beratung im Ortsbeirat: 1, 4, 5
>



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