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Ateliersituation: Laut Stadt ist der Bedarf an Atelierräumen eher rückläufig ist

Ateliersituation: Laut Stadt ist der Bedarf an Atelierräumen eher
rückläufig ist







Bericht des Magistrats vom 29.06.2007, B 460


Betreff:

Bereitstellung von Atelierräumen für Frankfurter Künstlerinnen und
Künstler

Vorgang:

A 165 SPD





Zu 1-3) Die Nachfrage an Atelierräumen in Frankfurt am Main ist seit
der Einrichtung von über vierzig Ateliers im atelierfrankfurt e.V.
und anderer Institutionen wie „basis“, eher rückläufig. „Basis“
bietet weitere 40 Ateliers in der Elbestraße an und plant weitere 100
neue Ateliers in einer freistehenden Liegenschaft in der
Gutleutstraße. Der Markt in Frankfurt ist zwar nicht vollkommen
gesättigt, aber man kann davon ausgehen, dass die inhaltlich
qualifizierten Künstler zurzeit ein Atelier haben oder perspektivisch
eines in Aussicht haben.


Zu 4) Atelierfrankfurt e. V. erhielt vom Kulturamt Frankfurt am Main
2006 einen Projektzuschuss in Höhe von 5.000 € für Mietkosten und im
Jahr 2007 einen Projektzuschuss in Höhe von 5.000 € für die
Ausstellung „Ortswechsel“.


Zu 5) Zurzeit gibt es 42 städtisch geförderte Ateliers.


Zu 6) Derzeitig sind vier städtische Ateliers im Vergabeverfahren
durch die Fach-Jury. Die anderen Ateliers sind vermietet, wobei
festzustellen ist, dass es aktuell eine erheblich höhere Fluktuation
bei der Belegung der Ateliers gibt, als früher. Allein in den letzten
zwei Jahren wurden 16 der 42 Ateliers neu belegt, wobei bei der
Neuvergabe vorwiegend junge Künstler berücksichtigt wurden. Die
Künstler wurden dabei von einer Fach-Jury, der Herr Kittelmann und
Prof. Dr. Birnbaum angehören, nach inhaltlich-künstlerischen
Kriterien ausgewählt.


Zu 7-8) In der Hanauer Landstraße wurden die Räume des BBK gekündigt.
Die übrigen Ateliers konnten zu ausgesprochen günstigen Konditionen
für weitere fünf Jahre angemietet werden. Ein großes Atelier in der
Gartenstraße und zwei Ateliers in der Domstraße sind 2007 nach Ablauf
der Mietfristen an das Liegenschaftsamt zurückgegeben worden.


Zu 9) Da, wie bereits oben erläutert, der Bedarf an Atelierräumen
eher rückläufig ist, sollten nur kurzfristig verfügbare, leer
stehende Gebäude, am ehesten Künstlerinitiativen zur Verfügung
gestellt werden, zumal die Auswahlkriterien zur städtischen
Ateliervergabe sehr streng gehandhabt werden.


Zu 10) In der Regel werden Mietverträge für die Dauer von 5 Jahren
mit der Option auf einmalige Verlängerung, nach inhaltlicher Prüfung
durch die Fach-Jury, abgeschlossen. Ab 2007 werden auch kurzfristige
Mietverhältnisse, von ein- oder zweijähriger Dauer, eingeplant.


Zu 11) Zurzeit sind die Ateliers vergeben an: 20 Künstler und 13
Künstlerinnen aus Deutschland, sowie 5 Künstler und 4 Künstlerinnen
aus dem Ausland.




Vertraulichkeit: Nein

dazugehörende Vorlage:
Anfrage vom 28.03.2007, A 165

Zuständige Ausschüsse:
Kultur- und Freizeitausschuss

Beratung im Ortsbeirat: 1, 4, 5

Zuständige sonstige Gremien:
KAV

Versandpaket: 04.07.2007




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