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[thing-group] Received 13. 02. 2009 15:45 from from

Re: Jeder Mensch ein Künstler und stop worrying.......

>Schöner Kommentar, da ist viel Wahres darin enthalten.

Wahre Kunst ist keine Ware.

Jeder Mensch ist produktiv tätig und die, welche sich von der Allgemeinheit durch ihr Tun abheben möchten,
gehen den Weg der Entfremdung.

Kunst kann zum Fetisch werden, wie andere von Menschen geschaffene Dinge ebenfalls.

Dann ist Kunst Selbstzweck und dient nicht mehr den Menschen und der mit diesen verbundenen Energie und Lebenskraft.




----- Original Message -----
From: Sabine Pint
To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot] de
Sent: Friday, February 13, 2009 3:17 PM
Subject: [thing-frankfurt] Jeder Mensch ein Künstler und stop worrying.......


"Nicht nur für die Künstler,
auch für unsere ganze Kultur ist die Kunst überlebensgross, entrückt und
unwirklich geworden. Selbst da, wo sie niemanden interessiert.

Daher werde ich meditieren und empfehle es Euch auch, über:

"There's probably no Art. Now stop worrying and enjoy your life.""

Hallo Stefan, hallo zusammen,

ich wollte erst in einem bestehenden Thread antworten, aber ich stelle
mal etwas Grundsätzliches neu zur Diskussion:

kann es sein, dass Ihr alle (zumindest die, die ich bisher mitlesen
konnte) zuviel von der Kunst verlangt...? Darüber sogar in Streit
geraten könntet...?

Man kann sie nicht zu irgendetwas "benutzen" oder "gebrauchen".

Sie ist da und wirkt oder nicht.

Die Institutionsfrage stellt sich nicht; Förderungsfragen stellen sich
nicht, aber auch: es gibt kein "Geld zu machen" mit "Kunst", selbst,
wenn jemand etwas für etwas bezahlt auf diesem Gebiet. Es gibt ihn
nicht, den "Beruf Künstler". Denn damit fängt die Sch...ose an...

Vergleiche zwischen "Künstlern" stellen sich nicht; jeder Vergleich
zwischen Menschen hinkt. Man driftet auch ab in Gebiete, in die man
nicht wollte, und redet auf einmal etwas, auf das ein anderer dann
anspringt - und plötzlich ist man meilenweit davon entfernt, dass
jeder von jedem (oder durch irgendetwas) berührt werden kann --- und
"künstlerische Berührung" ist nichts anderes als "offener" werden,
"bereiter", "mehr" werden als vorher möglich.

Das funktioniert bei allen, ob sie Immanuel oder Adolf heißen. Wenn
sie jemanden töten oder sich sonstwie asozial verhalten, muss die
Gesellschaft selbstverständlich reagieren; nur, um Missverständnissen
vorzubeugen. Aber auch noch künstlerisch vergleichen...?
"Künstlerisch" und "vergleichen" schließen einander ohnehin aus.

Und daher funktionieren auch Diskussionen nicht über Geld und Kunst,
Förderung und Kunst, Patenschaften und Kunst usw. usf.

Man kann sie führen --- aber worüber redet man dann eigentlich...??

Herzliche Grüße,

Sabine





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