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[thing-group] Received 09. 08. 2011 14:41 from from

Künstlerökonomien 1

Ich les grad von Hans Abbing "Why are Artists poor?". Darin wundert er
sich, warum Künstler über lange Zeit für sehr wenig Geld arbeiten und
folgert, daß stattdessen für sie andere Formen der Anerkennung wichtig
sein müssen.

Ein Beispiel dafür erhielt ich gestern im Gespräch mit einem Kollegen:

"Es ist für mich gar nicht so wichtig, daß ich demnächst bei der Galerie
XY etwas verkaufe."

"Und was ist dann für Dich wichtig?"

"Ich könnte vielleicht eine interessante Person kennenlernen..."

"Und dann arbeitest Du ein ganzes Jahr, um dafür vielleicht eine
interessante Person kennenlernen zu können?"

"Hm, ja...."

Hier wird schon deutlich, warum Abbing die Kunst eine "exceptional
Economy" nennt. Nicht die Intention ist bemerkenswert, sondern das
Verhältnis von Aufwand und möglichem Nutzen. Warum machen Künstler das?

http://www.hansabbing.nl/




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