Einträge vom Montag, 22. Februar 2010

[thing-group] Received 22. 02. 2010 14:17 from

Re: *** REMINDER *** ARTSALE / KUNSTVERKAUF AM SAMSTAG, 27. FEBRUAR 2010 ***

Tut mir Leid,

ich kenne in meinem direkten Umfeld mindestens. fünf darbende Künstler, denen ich prioritär etwas abkaufen würde, wenn ich könnte.

LGB.

----- Original Message -----
From: Stefan Stichler
Sent: Monday, February 22, 2010 11:39 AM
Subject: [thing-frankfurt] *** REMINDER *** ARTSALE / KUNSTVERKAUF AM SAMSTAG, 27. FEBRUAR 2010 ***



liebe freunde der kunst,

*** ALS KLEINE ERINNERUNG AN DIE KOMMENDE VERANSTALTUNG ***

ARTSALE / KUNSTVERKAUF
am: samstag, 27. februar 2010
von: 10:00 - 18:00 (10:00 am to 6:00 pm)
wo: dasEINS kunstatelier stefan stichler
karlstrasse 51 - im hinterhof (FREE PARKING!)
63065 offenbach am main

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www.myspace.com/dasEINS
www. dasEINS.de

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atelier stichler
malerei+möbelskulpturen
karlstrasse 51
D_63065 offenbach/m.
hand: +49(0)172 6150650
fest: 0049 (0)69 80088989
netz: info [at] dasEINS [dot] de
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[thing-group] Received 22. 02. 2010 11:48 from

Re: why are artists poor

Sehr prägnant und kurz&gut zusammengfasst!

Ähliche, reine "Marketing-Modelle" bestimmen zudem über unser Leben ebenfalls im vermeintlich harmlosen und "geregelten" "Alltag".

KG.B:


----- Original Message -----
From: Helge BOMBER™ Steinmann
To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot] de
Sent: Monday, February 22, 2010 9:27 AM
Subject: Re: [thing-frankfurt] why are artists poor



Nein, dem muss ich grundsätzlich widersprechen. Es ist absolut nicht
fragwürdig, sondern ich denke es ist der Ursprung des
Produktionskreislaufes schlechthin. Am Anfang steht immer ein
„autonomes„ (was ist schon autonom?) Gedankengut, das einen
Mehrwert dadurch erschafft, dass es irgendwann (ohne festen
Zeitbezug) kopiert und vervielfältigt massentauglich (wie auch immer
die definiert ist) abverkauft werden kann.

Ich sehe den Kunstmarkt als Nichtexistent an und erkenne in den
angeblichen Abverkäufen (mit hie und da Millionensummen) reine
Steuerspielchen einer vermeintlichen Geldelite.

Das Bild das durch die Medien abgegeben wird, bringt viele zu der
Annahme man könne es als „autonomer” Künstler mit seiner
Leistung zu etwas bringen (wiederum ohne festen Zeitbezug). Der
fatale Fehler hierbei ist, dass es sich a.) nicht um die Leistung
derjenigen dreht und b.) dieser Markt nicht existiert.

Viele zweifeln ja dann, dass ihr Scheitern an Ihrem
Beziehungsmanagement (Suchen Sie sich reiche Freunde) und/oder ihrer
Selbstvermarktung läge.

LG Bomber

Am 19.02.2010 um 14:42 schrieb Jutta Pivecka:

> >>> das geschäftsmodell der "autonomen Kunst" ist eben
> grundsätzlich fragwürdig: völlig abgekoppelt von jedem möglichen
> gebrauchswert ermittelt sich der wert der kunst"werke" genau wie
> der von derivaten und anderen wettobjekten der finanzwelt. dieses
> hochproblematische geschäftsmodell (weil es kunst - und künstler -
> per se aus sozialen kontexten ausgrenzt und gerade dies zum merkmal
> von kunst und künstlerischer existenz macht) hat ausgerechnet die
> postmoderne finanzwirtschaft lustigerweise übernommen - und auch
> hier führt es zur verarmung der vielen und zum exorbitanten
> reichtum von wenigen.
> >>> damit wir uns nicht falsch verstehen - die "zweckfreiheit" der
> kunst in der moderne war eine errungenschaft, weil nur in ihr und
> durch sie die erkenntnis vom selbstzweck des menschen sich
> darzustellen vermochte. unglücklicherweise geschah und geschieht
> dies auf eine weise, die gerade die kunst zum distinktionsmerkmal
> zwischen den sozialen klassen und schichten macht, als "soziales"
> kaptial der eliten. und damit wurde durch die hintertür ein "zweck"
> wieder eingeführt. wie sein werk, so spielt auch der autonome
> künstler in diesem modell eine rolle, die - anders als die
> avantgarden der moderne es wollten - mittlerweile nur noch
> stablsierend auf die bestehenden verhältnisse wirkt. der
> finanzjongleur unserer zeit schmückt sich mit "kunstkenntnis" und
> seinen büroturm mit zeitgenössischer kunst. die anwesenheit des
> künstlers sichert dem establishment den schein von liberalität und
> fortschrittlichkeit. er verziert und verdeckt, was tatsächlich
> geschieht und dies - paradoxerweise genau dann am besten, wenn die
> kunst sich "kritisch" mit dem verhältnissen "auseinandersetzt", in
> denen sie sich präsentiert.
> >>> wie kann man dem entgehen und dem künstler sein brot
> verschaffen? an der schwelle zur moderne wurde ein anderes
> geschäftsmodell erprobt, das jedoch scheiterte, weil es in die
> sphäre der gebrauchskunst, der u-kunst verbannt wurde: der
> künstler als selbstständiger unternehmer, der die diversifikation
> und den vertrieb seiner produkte selbst steuert, statt sie einem
> (wett-)handel zu überlassen. dieser künslter-typ sieht sich selbst
> als citoyen und seine kunst als beitrag zur auseinandersetzung der
> gesellschaft mit sich selbst (also richtet sich gerade an ihrem
> "gebrauchswert" aus). das modell, von dem ich rede, hat u.a.
> hogarth erprobt, der englisch porträtmaler, comiczeichner und
> moralist, der nicht zufällig auch das erste copyright erstritten
> hat. die neuen medien (zuvörderst das netz) könnten diesen weg
> wieder öffnen: statt "werke" auf einem ominösen "kunstmarkt"
> anzubieten, müsste der künstler seine einnahmen aus den
> "dienstleistungen" erwirtschaften, die er in einem
> gesellschaftlichen diskurs erbringt (z.B. über "abonnenten" seiner
> blogs u.ä.) noch ist nicht klar, ob es je eine möglichkeit geben
> wird, hier genug geld zu generieren, um nicht zu verhungern.
> dennoch: ich sehe da mehr chancen als risiken, denn die
> widersprüchlichkeit und widerlichkeit des etablierten kunstmarkts
> ist ja gar nicht mehr zu übersehen.
>
> Dr. Jutta Pivecka
> jspivecka [at] yahoo [dot] de
> jusupi11 [at] googlemail [dot] com
>
>

Herzliche Grüße

Helge Bomber Steinmann
Graffiti artist FBI GBF SUK SAA DBL YCP · designer AGD BDG ·
illustrator IO
Chairman Einwandfrei – society of art in the public area -
www.einwandfrei.org

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///SEE. http://www.bomber.de
///MAIL. bomber [at] bomber [dot] de
///POST. nordring 3///65719 hofheim/ts///germany

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/OFFICE. +49(0) 6192_200 4 700
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[thing-group] Received 22. 02. 2010 11:39 from

*** REMINDER *** ARTSALE / KUNSTVERKAUF AM SAMSTAG, 27. FEBRUAR 2010 ***

liebe freunde der kunst,

*** ALS KLEINE ERINNERUNG AN DIE KOMMENDE VERANSTALTUNG ***

ARTSALE / KUNSTVERKAUF
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[thing-group] Received 22. 02. 2010 09:27 from

Re: why are artists poor

Nein, dem muss ich grundsätzlich widersprechen. Es ist absolut nicht
fragwürdig, sondern ich denke es ist der Ursprung des
Produktionskreislaufes schlechthin. Am Anfang steht immer ein
„autonomes„ (was ist schon autonom?) Gedankengut, das einen
Mehrwert dadurch erschafft, dass es irgendwann (ohne festen
Zeitbezug) kopiert und vervielfältigt massentauglich (wie auch immer
die definiert ist) abverkauft werden kann.

Ich sehe den Kunstmarkt als Nichtexistent an und erkenne in den
angeblichen Abverkäufen (mit hie und da Millionensummen) reine
Steuerspielchen einer vermeintlichen Geldelite.

Das Bild das durch die Medien abgegeben wird, bringt viele zu der
Annahme man könne es als „autonomer” Künstler mit seiner
Leistung zu etwas bringen (wiederum ohne festen Zeitbezug). Der
fatale Fehler hierbei ist, dass es sich a.) nicht um die Leistung
derjenigen dreht und b.) dieser Markt nicht existiert.

Viele zweifeln ja dann, dass ihr Scheitern an Ihrem
Beziehungsmanagement (Suchen Sie sich reiche Freunde) und/oder ihrer
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Am 19.02.2010 um 14:42 schrieb Jutta Pivecka:

> >>> das geschäftsmodell der "autonomen Kunst" ist eben
> grundsätzlich fragwürdig: völlig abgekoppelt von jedem möglichen
> gebrauchswert ermittelt sich der wert der kunst"werke" genau wie
> der von derivaten und anderen wettobjekten der finanzwelt. dieses
> hochproblematische geschäftsmodell (weil es kunst - und künstler -
> per se aus sozialen kontexten ausgrenzt und gerade dies zum merkmal
> von kunst und künstlerischer existenz macht) hat ausgerechnet die
> postmoderne finanzwirtschaft lustigerweise übernommen - und auch
> hier führt es zur verarmung der vielen und zum exorbitanten
> reichtum von wenigen.
> >>> damit wir uns nicht falsch verstehen - die "zweckfreiheit" der
> kunst in der moderne war eine errungenschaft, weil nur in ihr und
> durch sie die erkenntnis vom selbstzweck des menschen sich
> darzustellen vermochte. unglücklicherweise geschah und geschieht
> dies auf eine weise, die gerade die kunst zum distinktionsmerkmal
> zwischen den sozialen klassen und schichten macht, als "soziales"
> kaptial der eliten. und damit wurde durch die hintertür ein "zweck"
> wieder eingeführt. wie sein werk, so spielt auch der autonome
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> seinen büroturm mit zeitgenössischer kunst. die anwesenheit des
> künstlers sichert dem establishment den schein von liberalität und
> fortschrittlichkeit. er verziert und verdeckt, was tatsächlich
> geschieht und dies - paradoxerweise genau dann am besten, wenn die
> kunst sich "kritisch" mit dem verhältnissen "auseinandersetzt", in
> denen sie sich präsentiert.
> >>> wie kann man dem entgehen und dem künstler sein brot
> verschaffen? an der schwelle zur moderne wurde ein anderes
> geschäftsmodell erprobt, das jedoch scheiterte, weil es in die
> sphäre der gebrauchskunst, der u-kunst verbannt wurde: der
> künstler als selbstständiger unternehmer, der die diversifikation
> und den vertrieb seiner produkte selbst steuert, statt sie einem
> (wett-)handel zu überlassen. dieser künslter-typ sieht sich selbst
> als citoyen und seine kunst als beitrag zur auseinandersetzung der
> gesellschaft mit sich selbst (also richtet sich gerade an ihrem
> "gebrauchswert" aus). das modell, von dem ich rede, hat u.a.
> hogarth erprobt, der englisch porträtmaler, comiczeichner und
> moralist, der nicht zufällig auch das erste copyright erstritten
> hat. die neuen medien (zuvörderst das netz) könnten diesen weg
> wieder öffnen: statt "werke" auf einem ominösen "kunstmarkt"
> anzubieten, müsste der künstler seine einnahmen aus den
> "dienstleistungen" erwirtschaften, die er in einem
> gesellschaftlichen diskurs erbringt (z.B. über "abonnenten" seiner
> blogs u.ä.) noch ist nicht klar, ob es je eine möglichkeit geben
> wird, hier genug geld zu generieren, um nicht zu verhungern.
> dennoch: ich sehe da mehr chancen als risiken, denn die
> widersprüchlichkeit und widerlichkeit des etablierten kunstmarkts
> ist ja gar nicht mehr zu übersehen.
>
> Dr. Jutta Pivecka
> jspivecka [at] yahoo [dot] de
> jusupi11 [at] googlemail [dot] com
>
>

Herzliche Grüße


Helge Bomber Steinmann
Graffiti artist FBI GBF SUK SAA DBL YCP · designer AGD BDG ·
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///POST. nordring 3///65719 hofheim/ts///germany

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[thing-group] Received 22. 02. 2010 09:14 from

Re: Frage zu Why are artists poor

Ja, sehr schön. Hatte mich mit einem Bekannten bei einem dieser Kurse
Künstler-Selbstvermarktung angemeldet. Allerdings kostete der NUR 75,-
Euro/Tag und fand in Mainz statt. Es waren u.a. als Mitteilnehmer ein
Künstler der BBK aus Köln vor Ort. Gehalten wurde das Seminar vom
Generalsekretär des Europäischen Galerienverbandes mit dem
Ergebnis: „Suchen Sie sich reiche Freunde.”

Ich bin nahezu abgebrochen vor Lachen wie das Ergebnis ausgesprochen
wurde. Andererseits war ich enttäuscht über die von mir investierte
Zeit und das Geld.


Gruss Bomber


Am 20.02.2010 um 16:39 schrieb ch-ja 12:

> Hallo Hr. Beck.
> was mich an Abbings Buch zuallererst verwundert hat, war der
> ursprünglich hohe VK-Preis, der für sein Werk verlangt wurde.
> Aktuell liegt dieser bei 25,00 EUR. Ja nun könnte man sagen, der
> unbekannte Künstler gönnt dem erfolgreichen wieder nicht das Brot
> unter der Butter. Doch hier scheint es mir doch eher so, das kluge
> Menschen zuletzt mit der auch hilfreichen Analyse der Bedürftigkeit
> andere, ihren Profit zu machen beabsichtigen. Welcher
> interessierte, jedoch ebenfalls arme Künstler hat denn die Mittel,
> sich auf diesen Deal einzulassen und dadurch eventuell wichtige
> Hinweise auf Veränderbarkeit seiner Situation zu erlangen? Das
> erinnert mich an jüngere Mails mit Seminarangebote an die Adresse
> befreundeter Künstler, in denen Kurse für bis 250.- EUR von
> "erfahrenen Coaches und Kuratoren" angepriesen wurden.
>
> Motto des Anschreibens (keine Witz!): "Van Gogh wäre ein Stein vom
> Herzen gefallen"
>
> Einige Veranstaltungen:
> - "Künstler-Selbstvermarktung. Wege zum durchschlagenden Erfolg"
> - "Direkt-Marketing und Kunstverkaufs-Training"
> - Etablierung grundsätzlicher Marketingstrategien für ein
> Künstler-Unternehmen"
>
> Kurse die ebenso tendenziell darauf abzielen, vom fortschwimmenden
> Fell der verarmtem Künstler noch die letzten verbliebenen Häarchen
> zu ergattern.
>
> Meiner Meinung nach beabsichtigt Abbing ebenso, trotz einiger von
> ihm im Interview benannter, sachlicher wie hilfreicher Argumente,
> als eingestandener Ökonom nur wieder die unabdinglichen
> Verhältnisse zu halten. In der klaren Absicht davon auch
> persönlich zu profitieren und alle Leser sollen dabei möglichst
> stehend jubeln&applaudieren.
>
> In seiner dargelegten Haltung ist er eventuell schon
> konstituierendes Mitglied der von ihm vorgeschlagenen Kommissionen,
> die ab sofort über die Geschicke und Zuwendungen an
> hilfsbedürftige Menschen und Künstler zu entscheiden haben werden?
>
> Seine offen eingestandene, freundliche wie undogmatische Sympathie
> für Denken und Handeln wirtschaftlicher erfolgreicher Künstler,
> sei dazu nur am Rande bemerkt.
>
> In seinem Ansatz überlagert das ökonomische Denken wieder mal in
> seiner verbindlichen, unausweichlichen und nicht nur von ihm breit
> anerkannten Struktur jedes freiere, künstlerisch autonomere,
> unbekümmerte, sich selbst verpflichtete Handeln. "Künstler werden
> faul, wenn sie zu sehr unterstützt werden", zu viel Kunst schadet
> anscheinend dem "Geschäft", was aus marktkritischer Ecke
> betrachtet, zumindest umgekehrt proportional, als ein
> bemerkenswerter Teilerfolg zu sehen wäre!? (ja, ein Witz)
>
> Am Sonntag gehe ich zur Podiumsdiskussion im NationalTheater
> Mannheim, in der über ähnliche Themen diskutiert werden soll.
> (ähnliche Lage wie in Frankfurt, wer zahlt was und wofür, wenn
> überhaupt, ....Kunst woher und wohin, .?)
>
> Es soll ebenso darüber gesprochen und diskutiert werden, " wie die
> Vielfalt "der freien (Kunst-) Szene" gesichert und ausgebaut werden
> kann. Fördermittel ja und nein, wer bestimmt darüber, etc.
>
> http://cap-mannheim.de/podiumsdiskussion-nationaltheater/
>
> Nunja:
> "Überall im Lande sind wir vielleicht die Piraten, die darauf
> warten, die glänzenden Boote derer zu entern, die gemütlich darin
> sitzen und uns nur benützen!?"
>
> +++
>
> Hallo Hr. Beck.
>
> was mich an Abbing zuallererst schockiert hat, war der ursprünglich
> hohe VK-Preis, der für sein Werk verlangt wurde.
>
> Aktuell liegt dieser bei 25,00 EUR. Ja nun könnte man sagen, der
> unbekannte Künstler gönnt dem erfolgreichen nicht das Brot unter
> der Butter. Doch hier scheint es mir wieder eher so, das kluge
> Menschen zuletzt mit der auch hilfreichen Analyse der Bedürftigkeit
> andere, ihren Profit zu machen beabsichtigen. Welcher
> interessierte, jedoch ebenfalls arme Künstler hat denn die Mittel,
> sich auf diesen Deal einzulassen und dadurch eventuell wichtige
> Hinweise auf Veränderbarkeit seiner Situation zu erlangen? Das
> erinnert mich an jüngere Mails mit Seminarangebote an die Adresse
> befreundeter Künstler, in denen Kurse für bis 250.- EUR von
> "erfahrenen Coaches und Kuratoren" angepriesen wurden.
>
> Motto des Anschreibens (keine Witz!): "Van Gogh wäre ein Stein vom
> Herzen gefallen"
>
> Titel der Veranstaltungen:
> - "Künstler-Selbstvermarktung. Wege zum durchschlagenden Erfolg"
> - "Direkt-Marketing und Kunstverkaufs-Training" etc.
>
> Kurse die ebenso darauf abzielen, vom fortschwimmenden Fell der
> verarmtem Künstler noch die letzten verbliebenen Häarchen zu
> ergattern.
>
> Meiner Meinung nach beabsichtigt Abbing, trotz einiger von ihm im
> Interview benannten, sachlichen wie hilfreichen Argumente, als
> eingestandener Ökonom nur wieder die unabdinglichen Verhältnisse
> halten zu beabsichtigt, In der Absicht daran auch persönlich zu
> profitieren und alle Leser sollen möglichst dabei applaudieren.
>
> In seiner dargelegten Haltung ist er eventuell schon
> konstituierendes Mitglied der von ihm vorgeschlagenen Kommissionen,
> die ab sofort über die Geschicke und Zuwendungen an
> hilfsbedürftige Menschen und Künstler zu entscheiden haben werden?
>
> Seine offen eingestandene, freundliche wie undogmatische Sympathie
> für Denken und Handeln wirtschaftlicher erfolgreicher Künstler,
> sei dazu nur am Rande bemerkt.
>
> In seinem Ansatz überlagert das ökonomische Denken wieder in
> seiner verbindlichen, unausweichlichen und von ihm anerkannten
> Struktur jedes freiere künstlerisch autonomere, unbekümmertere
> Handeln. "Künstler werden faul, wenn sie zu sehr unterstützt
> werden", zu viel Kunst schadet anscheinend dem "Geschäft", was aus
> der marktkritischer Ecke betrachtet, zumindest umgekehrt
> ironisierend als ein bemerkenswerter Teilerfolg zu sehen wäre!?
>
> Am Sonntag gehe ich zu einer Podiumsdiskussion im NationalTheater
> Mannheim, in der über ähnliche Themen diskutiert werden soll.
> (ähnliche Lage wie in Frankfurt, wer zahlt was und wofür, wenn
> überhaupt, ....Kunst woher und wohin, .?)
>
> Es soll darüber gesprochen und diskutiert werden, " wie die
> Vielfalt "der freien (Kunst-) Szene" gesichert und ausgebaut werden
> kann. Fördermittel ja und nein, wer bestimmt darüber, etc.
>
> http://cap-mannheim.de/podiumsdiskussion-nationaltheater/
>
> ----- Original Message -----
> From: Stefan Beck
> To: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot] de
> Sent: Thursday, February 18, 2010 4:47 PM
> Subject: [thing-frankfurt] Frage zu Why are artists poor
>
> Hallo Brentis,
>
> mich wundert immer noch die Antwort von Herrn Abbing. Die
> Reflektion auf
> das holländische Modell kann ich noch nachvollziehen.
>
> Aber das nächste: "mehr Kommissionen etc" ist seltsam. Soll es noch
> mehr
> Gremien geben, die entscheiden, was förderungswürdig ist, und was
> nicht?
>
> Kannst Du dazu etwas sagen?
>
> >
> > Frage: "Die provokanteste These Ihres Buchs lautet, dass
> Subventionen
> > nicht die Armut der Künstler verringern, sondern "nur" (von mir
> hervorgehoben) noch mehr
> > Künstler hervorbringen."
> >
> > Abbing: "Ja, ich bin der Meinung, wir sollten damit aufhören,
> Individuen zu
> > fördern. Die hohen staatlichen Subventionen in Holland bedeuteten
> ein
> > Signal, dass man eine Art von Perspektive hatte, wenn man eine
> > Kunstschule besuchte. So gab es immer mehr Studenten. Sobald dieses
> > Programm beendet wurde, gingen die Studentenzahlen hinunter. Unser
> > Fördersystem sollte stärker auf Strukturen zielen: mehr
> Kommissionen,
> > mehr Geld an Kunstschulen, um Kunstforschungsprojekte zu
> finanzieren,
> > Ausweitung des Sozialversicherungssystems."
> >
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> Stefan Beck
> Hohenstaufenstr. 8
> 60327 Frankfurt
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> [Die Teile dieser Nachricht, die nicht aus Text bestanden, wurden
> entfernt]
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