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[thing-group] Received 14. 06. 2006 16:49 from from

plädoyer für tierfreunde und tierheime

Atelier Europa Team: Meinen Sie, dass die Positionierung von
KünstlerInnen oder kulturellen ProduzentInnen als neue Leitbilder der
Gesellschaft, ein Signal für diese sein sollte, sich politisch zu
organisieren und/oder mit anderen politischen Bewegungen, die den
Neoliberalismus bekämpfen und Widerstand leisten, zusammenzuarbeiten?

Brian Holmes: Wenn KünstlerInnen weiterhin außerhalb der engen Rahmen
elitärer Patronage und staatlich geförderten Kulturtourismuses
experimentell agieren wollen, müssen sie kritische Diskurse entwickeln,
die andere Entscheidungsgrundlagen für die Verteilung von Ressourcen zur
Verfügung stellen, jenseits von "Geschmack" und Zuschauerquoten. Diese
Diskurse werden jedoch nicht einfach von selbst aus der Mitte des
kulturellen Establishments hervorgehen. Andere Gruppen, die
"normalerweise" ausgeschlossen sind, müssen ins Spiel gebracht werden.
Ich meine hier sowohl direkt unterdrückte Gruppierungen wie auch
diejenigen, die irgendein Interesse an sozialer Gleichstellung haben.
[...]
Ich habe bereits an anderer Stelle ausgeführt, dass es daher
erforderlich ist, Museen zumindest teilweise zu so etwas wie
Informationszentren für transversale Kommunikationspraktiken
umzustrukturieren, wo dann KünstlerInnen und soziale Bewegungen
zusammenkommen, wo Identitäten und Disziplinen verschwimmen.

Q: http://www.republicart.net/disc/precariat/holmes-osten01_de.htm


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