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Received 03. 07. 2007 13:25 from from

Einladung zur Ausstellungseröffnung 5_architektur + 13_fotografie im helberger 23 ausstellungsraum

Einladung zur Ausstellungseröffnung

5_architektur + 13_fotografie im helberger 23
ausstellungsraum

am Samstag, 07.07.2007 ab 19:18 Uhr

Im Fokus des 2. Projekts im helberger 23
ausstellungsraum –
5_architektur und 13_fotografie – steht die
Auseinandersetzung mit
verschiedenen Erscheinungsformen des Raumes und
widmet sich dem Medium
Fotografie. Im Rahmen der beiden Ausstellungen
zeigen in Form von
fotografischen Darstellungen, Inszenierungen,
Dokumentationen und
Entwürfen 18 Fotokünstler und Architekten Arbeiten
zu dieser Thematik,
die zum ersten Mal auf zwei Etagen des ehemaligen
Möbelhauses zu sehen
sein werden. Die interdisziplinäre Arbeitweise
vieler der Beteiligten
läßt dabei die Grenzen zwischen den beiden
Ausstellungen verschwinden.

Ganz im Sinne von Martin Heidegger "Räumen ist
Freigabe von Orten"
führt räumen auch zur Entstehung von Bildern. So
finden sich in der
Ausstellung einige Fotoserien, die in leeren und
verlassenen Räumen und
Gebäuden entstanden sind – Zwischensituationen,
sozusagen Zwischenräume
–, die in Zukunft eine neue Funktion bekommen, in
Form von Abriss durch
neue ersetzt werden oder durch andere Umstände
ganz einfach geräumt
werden mussten, wie man es beispielsweise in einer
Fotoserie von
Cornelia Wruck (Frankfurt) sehen kann, die
Aufnahmen in einem
leergeräumten Wohnhaus einer Verstorbenen gemacht
hat.

Oliver Heissner (Hamburg) wird u.a. Arbeiten
zeigen, die im ehemaligen
Gebäude der LVA Hamburg entstanden sind, das
mittlerweile abgerissen
wurde, sowie Aufnahmen der Innenräume des
"Sprinkenhof", ein altes
Hamburger Kontorhaus, das nach seiner Sanierung
für einige Tage
leerstand. Zum einen Fotografien von Räumen, denen
man die
Verlassenheit ansieht, zum anderen Räume, die bald
ein neues Gesicht
bekommen werden.

Neben seinen Sternbildern zeigt Jakob Jensen
(Berlin) die Arbeit
"Superlandscape": Das Foto bildet das Nylonnetz
eines Baugerüstes ab
und mutet auf den ersten Blick doch wie eine
Landschaft in Arizona an.

Ivaylo Stojanov (Mainz) sammelt in expressiven
Farblichtern die
namenlose Natur, wobei sein Ziel nicht das
Erkennen der Natur ist,
sondern der Blick auf ihre Wandlungen.

Nils Netzel (Wiesbaden), Architekt, zeigt
Fotografien vom Alten
Finanzamt in Wiesbaden, die mit freundlicher
Unterstützung von Prof.
Dr. Thilo Hilpert, Fachhochschule Wiesbaden
zustande kamen. Die
Fotoserie beschäftigt sich mit dem brisanten
Thema, wie das Land Hessen
mit den eigenen Kulturdenkmälern umgeht. Hilpert:
„Das Gebäude ist ein
besonders feingliedriges und komplexes Beispiel
für die frühe
Nachkriegs-Moderne in Deutschland - der beste Bau
seiner Art in
Hessen.“ Dennoch würde das Land den Denkmalschutz
aufheben und es so
der Abrissbirne preisgeben, um einen höheren
Grundstückskaufpreis zu
erzielen.

Die Namen der weiteren Teilnehmer sowie die Daten
zur Ausstellung
finden Sie unten.

5_architektur + 13_fotografie

Anette Babl (Frankfurt/Main)
Amalia Barboza (Frankfurt/Main) / Lorraine Decléty
(München)
baukreis architekten (Frankfurt/Main) / Nils
Netzel (Wiesbaden)
Jan Bleicher (Berlin)
Claude Cabri (Paris)
Ilka Götz (Stuttgart)
Oliver Heissner (Hamburg)
Jakob Jensen (Berlin)
Delia Keller (Berlin)
Stefan Mellmann (Stuttgart)
Anja Schlamann (Köln)
Constanze Schwürz (Leipzig)
Sabina Simons (Hamburg)
Ivaylo Stojanov (Mainz)
Gabrielle Strijewski (Frankfurt/Main)
Matthias Thelen (Berlin)
Michael Wagener (Frankfurt/Main)
Cornelia Wruck (Frankfurt/Main)

Eröffnung der Ausstellungen am Samstag, den
07.07.2007 um 19.18 Uhr

Ausstellungsdauer: 08.07. - 29.07.2007 |
Öffnungszeiten: Do 18 - 21 und
So 15 - 18 Uhr

Ort: helberger 23 ausstellungsraum, Große
Friedberger Straße 23
(Hinterhaus), 60313 Frankfurt (Innenstadt)

Kontakt:
info [at] helberger23ausstellungsraum [dot] de

Kuratoren:
Mia Beck: 49.151 56957422
Coco Hauschel: 49.177 3186539
Michael Wagener: 49.179 4923075

Internet:
www.helberger23ausstellungsraum.de
www.gutleut15.com
www.gutleut-verlag.com
www.kunstkoma.de


Zu den Ausstellungseröffnungen präsentieren DAS
BETT und Maldoror Music Management

LIAISONS DANGEREUSES PARTY

IndieNewRaveElectroPunkFloor
Live Act: NAMOSH (Pias/Berlin)
DJs: Biffy (We Are Electrified!)
Roxi Monoxid (Electropoppen!/So Addicted!)

60'sBeatSoulPunkLoveTrashPsychedelicFloor
DJs: Disco Amore (Clubkeller/Good Heart Boutique)
Men from O.R.G.E.L (Exploding Plastic Inevitables)

Beginn 23:00 // UKB: 5 Euro


INFO NAMOSH (Pias / Berlin)
Ein Künstler, der mit seinem Hang zum
selbstzerstörerischen Wahnsinn das Erbe von Iggy
Pop und David Bowie's "Ziggy Stardust" antritt
wird nicht einfach geboren: Er wird durch das
Leben geprägt und findet schließlich seinen Platz
auf einer Bühne, um sein Körpergefühl und seine
Emotionen öffentlich auszuleben. Namosh
polarisiert.

Er zeigt mit seinen Auftritten wie weit ein
Künstler gehen kann, ist Musiker, Tänzer und
extremer Performer, komponiert seinen Sound und
Texte selbst. Sein Publikum bewegt sich bei
Konzerten nicht nur wegen seiner Musik sondern
auch im Zustand zwischen tiefer Schockwirkung und
erotischer Faszination. Trotzdem sieht er sich
nicht als Songwriter, eher als Zuhörer, welcher
durch die Musik seine Gefühle zelebriert. Bis zur
Ekstase.

Namosh ist bereits seit seiner frühen Jugend in
vielerlei Hinsichten als Musiker aktiv. Erst in
den letzten Jahren hat sich zunehmend ein
Namosh-Sound herauskristallisiert, der über
Berliner Clubs hinaus auch in anderen europäischen
Städten für Furore sorgte. Mitreißend und überaus
vital löst er die Grenzen zwischen Publikum und
Bühne auf, was seine Live-Performances zum
Ereignis macht, ob man die Musik mag oder nicht.

Namosh E. Arslan hat kurdische Vorfahren und
stammt aus Mundelsheim - der "traditionsreichen
Weinbaugemeinde", dem "urigen Ort mit
ursprünglichem Charakter" (so sagt's die Website
von Namoshs Ex-Heimat in Baden-Württemberg). Seit
Jahren schon wohnt der Künstler in Berlin, sieht
sich dort aber gar nicht so sehr als Teil der
Musikszene, sondern macht lieber sein eigenes
Ding.

Seine Stücke sind ungeschliffene Electro-Stomper,
die durch Namoshs Gesang sogar zu einem gewissen
Blues-Charme gelangen. Vor einigen Jahren hätte
man dazu wohl auch Electro-Clash gesagt, heute
könnte man sich, ohne Plakettenschwindel zu
betreiben, auf Stakkato-Electro mit gereiften
Entertainer-Qualitäten einigen. Namosh gehört zu
der Sorte Künstler, die gerade noch so etwas wie
einen Geheimtipp-Status haben - bei denen man sich
aber auch sehr gut vorstellen kann, dass es bald
vorbei ist mit dem Geheimnis. Weil einen wie ihn
bald viele Leute unglaublich gut finden werden.


PRESSESPIEGEL NAMOSH

"Namosh serviert uns eine herausragende Mischung
aus Electro, Punkrock und Blues. Aber eigentlich
sind alle Schubladen hier vergebens, denn diese
moderne Melange hat einfach keinen Namen - passt
aber zu DJ Hell genauso wie zu Le Tigre (z.B. im
Vorprogramm von deren Auftritt vor kurzem in der
Berliner Volksbühne)"
wbMedien

"Der 23jährige tanzt wie ein ausgerasteter
Maschienenmensch, das Publikum tobt"
tip
"The new Prince: Namosh"
bungalow popshop

"Damit hat niemand gerechnet. Auf der Bühne des
Big Eden macht Performer Namosh Handstände und
schlägt Purzelbäume, Electrosongs die entfernt an
Human League erinnern."
Wommag

"Namosh ist einer der Berliner Künstler, der es
geschafft hat ausschließlich durch seine
unglaublichen Live-Performances in die Liga der
angesagtesten Performer Berlins zu stossen. Dafür
sorgten seine Soloauftritte und Duos mit ANGIE
REED und SNAX von CAPTAIN COMATOSE. Sex, fette
Beats und eine wilde Rockshow sind sein Credo'
partyscan-nv.net

"(...) he whipped up an irresistibly brilliant
mucky strain of electro-pogo that matches clicky
Germanic beats with knicker-soiling Prince-funk"
DJ magazine/UK

"Combining theatrical performance with a Germanic
vision of punky-funky electro, this son of
immigrants is in a league of his own"
Review Magazine/UK

"Eine absolute Bombe in Sachen Live Entertainment
inklusive blutender Nase und Bierdusche scheint
der 22-jährige zu sein. Auf Platte schnurrt und
maunzt er wie ein liebesbedürftiger Kater, was
eine gute Mischung mit dem dreckigen Elektro-Funk
ergibt"
Raveline

www.namosh.de
www.myspace.com/namosh


INFO DJ BIFFY (We Are Electrified!)
DJ BIFFY gehört zu den Pionieren der
elektronischen Indie-Szene Frankfurts und steht
für eine Mixtur aus New Rave, Elektro,
Indietronics, Dancepunk und Clashpop. Man kennt
ihn durch seine erfolgreiche Veranstaltungsreihe
We Are Electrified!, die regelmäßig im O25 statt
findet. Zu hören sein wird er zudem in Zukunft an
jedem 2. und 4. Donnerstag im Cookys. Zusammen mit
grrr! veranstaltet er dort ab sofort den Wild Bite
Club Abend.

www.myspace.com/djbiffy


INFO ROXI MONOXID (Electropoppen!/So Addicted!)
Die Mainzer DJane Roxi Monoxid ist der
Shootingstar der Mainz/Wiesbadener
Independent-Szene. Ihre Sound, Elektro, Flexipop,
Neowave, Nu Nave, Synthpop und Minimal-Elektronik,
ihre aktuellen Partyreihen heißen „Electropoppen!“
und „So Addicted!“, sie legt regelmäßig in den
verschiedensten Clubs des Mainz/Wiesbadener und
Frankfurter Raums auf, u.a. Tanzhaus West/Cantina,
Nachtleben, als Support für Die Radierer im Bett
Club, Kulturpalast Wiesbaden, Fizbah Mainz und
vielen anderen Locations und bucht die DJane
Party-Reihe „Musik für Mädchen“ im Mainzer Lomo
Club

http://roximonoxid.tk
www.myspace.com/roximonoxid


INFO DISCO AMORE (Clubkeller/Good Heart Boutique)
DISCO AMORE ist der Name, unter dem Sängerin und
Gitarristin Tina Schröder und Organistin Christina
Drees der Frankfurter Band Good Heart Boutique in
ihrer Freizeit einmal im Monat nicht selbst Musik
machen, sondern als DJ-Team Musik auflegen. Ihre
Mischung aus mädchenhaftem Charme und derbem Humor
macht die Bandkolleginnen, die auch seit Jahren
dicke Freundinnen sind, aus. Im Clubkeller, einer
Institution der Independent-Szene in
Sachsenhausen, machen sie Stimmung bis sieben Uhr
morgens und erleben dabei alle möglichen und
unmöglichen Geschichten, welche der Comiczeichner
Christopher Tauber, ebenfalls aus Frankfurt, in
dem vor kurzem veröffentlichten Band «Disco Amore»
verewigt hat.

www.myspace.com/goodheartboutique


INFO MEN FROM O.R.G.E.L (Exploding Plastic
Inevitables)
MEN FROM O.R.G.E.L spielt Orgel & Gitarre,
insbesondere Soul schnell, Rare Groove tief, 60er
Beat, auch Gitarren laut, legt auf seit langem von
der Europa, Intim Bar, Stereo Bar,
Dreikönigskeller bis zum Lola Montez in Frankfurt
bis weit weg! Seit einiger Zeit organisiert er mit
DJ Black Cat die legendären Exploding Plastic
Inevitables Psychedelic Rare Groove Sessions, es
ist Tanzen angesagt!

www.explodingplastic.de

Magst Du freche T-Shirts?