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[thing-group] Received 20. 07. 2009 21:42 from from

Re: Kulturpolitische Franchise Angebote

Hallo Hr. Beck,

sehr interessanter und fortschrittlicher Ansatz. Ich habe ebenfalls ihren
Beitrag von 2007 nochmals gelesesn.

Für mich wäre in diesem Zusammenhang die weitergehende Frage zu diskutieren,
in welcher Form dann sich Kunstschaffende in die Kulturwirtschaft
einzubringen hätten?

Geht es eigentlich nur darum, das die aktuelle Gesellschaft und
Kulturförderung die Linien vorgibt und den Künstlern sagt, hört zu wenn ihr
gefördert werden wollt, dann macht ihr dies und das.
Oder wäre der autonome, kreative Beitrag erwünscht und anzupeilen, der
Freiträume lässt, ermöglicht und dieses den Schaffenden zugesteht in
gesunder Distanz.

Einfacher: geht es nur wieder darum, sich an vorgegebene Ziele und
Planvorstellungen, die "passen" möglichst glatt zu orientieren und
eventuelle Vorgaben aus Wirtschaft und Politik nur"flankierend" zu
begleiten?

Oder sollte dafür gekämpft und eingestanden werden, als autonome
Kulturschaffende, mit eigenständigen wichtigen Gerdanken und Projekten
gehört und gesehen zu werden und für diese Leistung, als unabhängige
Kulturträger entsprechend honoriert zu werden?
Als autonomer Beitrag etwa im Gesamtkonzept und nicht nur als hübsches,
affirmatives und bejahendes Anhängsel.

Also nicht etwa nur gnädig zu Kreuze zu kriechen und dankbar die gefällig
verteilten Brosamen aufzuklauben, die einem überlassen werden, um zu
überleben und nebenbei etwa bitte noch schnell und bunt, (aber bitte nicht
zu aufdrunglich, meine Frau mag diese schrillen Farben nicht, ..) die
Pälaste zu dekorieren,..?


...?

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lustig, grade überlegte ich noch selbst etwas zum Begriff der
Kreativwirtschaft zu schreiben.

Hoffe ich komme bald dazu.

Den nahestehenden Begriff Kulturwirtschaft hatte ich schon vor einiger
Zeit untersucht

http://www.thing-net.de/cms/artikel307.html

(Kulturwirtschaft ist kein geeigneter Begriff für Künstler)

Grüsse
Stefan

> Das ist die Frage nach dem Stellenwert von Kunst und Kultur sowie auch
> Bildung.
> So wie die Frage, was u.a. die Politik dafür tun kann.
>
> Gerne würde ich aber auch den Begriff der Kreativwirtschaft hier mal
> diskutieren.
> Es gibt den Kreativwirtschaftsbericht von FFM, der m.E. erhebliche
> Defizite hat...
> man will in den nächsten 5 Jahren nundesweit zu einer TOP-Adresse für
> Kreative
> werden .... aber außer solchen Statements herrscht hier im Tun
> scheinbarer "Stillstand" ...
> zumindest kommt es mir so vor und (ich habe diesbzgl. momentan die
> Möglichkeit,
> es mit München, vor allem aber mit dem Ruhrgebiet/ NRW zu vergleichen).
> Oder gibt es da anderweitige Erfahrungen??
>
> vg, nicole.
>
>
>

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