Einträge vom Donnerstag, 12. November 2009

[thing-group] Received 12. 11. 2009 19:13 from

Re: Bilder vom Künstler im Kunstverein

Hallo Martin,

kennst Du den Kalender noch nicht? Da findet sich alles.

--> http://www.thing-net.de/cms/kalender

Auch für Handy und iPhone.

Grüsse
Stefan

> Eröffnung Kunstverein Ausstellung
> ich binan so etwas sehr interesseirt aber fined in denZeitungen kaum Informationen, könnte man nicht termin von Ausstellungseröffnungen imvoraus auf einer Homepage oder im Newsletter kurz tabellarisch auflisten.
> Martin
>
>
>



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The Thing Frankfurt
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Stefan Beck
Hohenstaufenstr. 8
60327 Frankfurt
T. ++49-(0)69 - 741 02 10

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mailto:thing-frankfurt-subscribe [at] yahoogroups [dot] de


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[thing-group] Received 12. 11. 2009 18:10 from

] Bilder vom Künstler im Kunstverein

Eröffnung Kunstverein Ausstellung
ich binan so etwas sehr interesseirt aber fined in denZeitungen kaum Informationen, könnte man nicht termin von Ausstellungseröffnungen imvoraus auf einer Homepage oder im Newsletter kurz tabellarisch auflisten.
Martin



> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: "Stefan Beck" <stefan [at] thing-frankfurt [dot] de>
> Gesendet: 11.11.09 14:13:53
> An: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot] de
> Betreff: [thing-frankfurt] Bilder vom Künstler im Kunstverein


> War jemand gestern bei der Eröffnung im Kunstverein?
>
> Laut Ausstellungstext ging es um:
>
> > Die Ausstellung beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Rollenzuschre
> ibungen des Künstlers. Sieben zeitgenössische künstlerische
> Positionen werfen einen Blick auf das soziokulturelle Spannungsfeld,
> in dem sich ein Künstler bewegt und auf die gesellschaftliche
> Projektionsfläche, die dieses spezielle Tätigkeitsfeld birgt.
>
> Von "soziokulturellem Spannungsfeld" und "gesellschaftlicher
> Projektionsfläche" hab ich nichts bemerkt.
>
> Auch wurde darauf hingewiesen, daß unternehmerisch tätige Künstler wie
> Damien Hirst oder Wim Delvoye schon Vorbilder in der Renaissance und
> im
> Barock (Rubens) gehabt hätten.
>
> Das hätte man schön mit Zahlen und Fakten (Umsatz, Geschäftsfeld,
> Mitarbeiter) untermauern können.
>
> Inwieweit sich nun die Gesellschaft ein Bild vom Künstler macht (zB.
> als
> Führer, Retter, Heiland oder Idiot) konnte ich ebenfalls nicht
> bemerken.
>
> Hier hätte die These Bourdieus, nach der die Intellektuellen die
> unterdrückte Fraktion der herrschenden Klasse seien, Wegweiser sein
> können.
>
> Vielleicht hat jemand von Euch mehr gesehen?
>
> --> http://fkv.de/frontend/ausstellungen_detail.php?id=558
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[thing-group] Received 12. 11. 2009 16:24 from

neues staddtteilbüro bockenheim

Mit der Bitte um Kenntnisnahme:

Vielleicht hat es der ein oder andere noch nicht
mitbekommen:
In Bockenheim, Leipzigerstraße 90, neben den Exzess,
wohnt seit kurzem ein Stadtteilbüro.

Die Hauptaufgabe scheint erstmal darin zu liegen,
eine offene Diskussion und
Informationsaustausch in Bezug auf die geplante
Umstrukturierung Bockenheims (Unigelände etc.)
anzuregen.

Heute, am 12. 11.09, findet um 19 Uhr in diesem
Büro eine 1. Infoveranstaltung zur Zukunft Bockenheims
statt. Den Vortrag hält ein Geograph (Eckert?) Genaueres hab
ich nicht im Kopf.

Die Homepage lautet:
http://www.zukunft-bockenheim.de/

Ich denke, es ist ein guter Einstieg (wenn nicht schon
geschehen) , um sich ein Bild von der Situation zu machen;
sich auszutauschen und Interventionen jeder ART zu planen.


Bis dann,
tunay







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[thing-group] Received 12. 11. 2009 16:15 from

Re: Kunst als Ambiente - die Wirklichkeit in Frankfurt

Köstlich, köstlich...

ähnlich erging es unsere Phrix KG auf der letzten Winter Phrixmas.
Wir stellten NICHTS aus und hatten die Räume komplett weiss
gestrichen. Einzig Bänke luden zum Verweilen und zum Austausch mit
uns ein. Nur wenige verstanden das und die meisten Besucher
erwarteten unterhalten zu werden oder den üblichen Kinderkram zu
sehen. Enttäuscht gingen viele ohne auch nur guten Tag gesagt zu
haben. „Ach, hier ist gar nix, na dann gehen wir wieder...”

Tja...Entertain us or die.




Beste Grüße Bomber

Am 12.11.2009 um 16:14 schrieb Stefan Beck:

> Lieber Brentis,
>
> ich kann Dir da nur zustimmen.
>
> Ich glaube, daß die Zuspitzung von Kunst auf Kunstbetrieb (eine lange
> Entwicklung, die durchaus ihren Sinn hat) dazu führt, daß die meisten
> Künstler nur noch in diesem Kunstbetrieb irgendwie funktionieren
> müssen.
>
> Das Unbehagen an dieser Situation führt dann möglicherweise zu solchen
> Veranstaltungen, die vordergründig etwas klären wollen, es aber aus
> unterschiedlichen Gründen (eigene Verstrickung?) nicht zustande
> bekommen.
>
> Keine bunten Bilder?
>
> Das hatte ich letztes Jahr schon beim Atelierrundgang. Mein Angebot
> mit
> den Besuchern über Institutionsfürsorge diskutieren zu wollen, fand
> kein
> Echo. Ich glaub ich mal wieder was -:)
>
> Ähnlich ging es einem Bekannten in Hamburg, der einem Galeristen, die
> Notwendigkeit von Thing Hamburg erläutern wollte.
>
> Der Galerist: Das ist doch so 80er..., das hatten wir doch durch...
>
>
>>
>> Das übliche Phrasieren von Kuratoren und Kunst-"Kritikern" denke ich.
>>
>> Immerhin erstaunlich zu betrachten, daß die eigene, ursächliche
>> Haltung
>> vieler Kunstschaffenden inzwischen nur noch indirket thematisiert,
>> keinerlei
>> Anhaltspunkte mehr liefert, eine wirkliche, sachbezogene
>> Diskussion zu
>> führen oder in Gang zu setzen. Das gesammelte Agieren dieser
>> angeblich
>> selbstbespiegelnd eingesetzten Kunstbestrebungen tendiert in Richtung
>> überflüssiger Ausweglosigkeit?
>>
>> Ich habe ebenfalls in der Rhein -Neckar-Provinz in den letzten Jahren
>> mehrfach Ausstellungen besucht, die von Thematik und Beschreibung
>> her,
>> vordergründig Anlass erheischen wollten, tief schürfend über
>> gesellschaftlich relevante Verwerfungen und Tendenzen zu
>> diskutieren. Leider
>> standen dort die meisten Ausstellungsbeiträge in keiner erkennbaren,
>> thematischen Beziehung zu dem in der Einladung angedeuteten,
>> soziologisch,
>> sozial-philosophisch, etc. vorgegebenen Thema. Oder alles passte
>> immer
>> irgendwo, irgendwie: denn es sind ja "Künstler", die dies und das
>> behaupten,
>> .. Alles war wie immer, die gleiche, ähnlich bunten Bilder, oder
>> auch mal
>> schwarz/weiß Fotos übermalt mit Kuli, schräge Videos, es blinkte und
>> blubberte bisweilen, alle standen herum, ein Drink oder zwei,
>> Smalltalk, ein
>> Stelldichein von Freunden und Kollegen.
>>
>> Keine themenbezogene Diskussion, keine Debatten, kein Aufruf zur
>> Revolution,
>> Nichts.
>>
>> Umgekehrt habe ich in einer Ausstellung in Heidelberg 1998 mit
>> eigene Texten
>> und solchen der Frankfurter Schule, Adorno u.a., erleben dürfen,
>> das Leute
>> hereinkamen und sagten:
>> "Oh da sind ja keine bunten Bilder,..! Was, du willst diskutieren,
>> da bist
>> du aber 20 Jahre zu spät dran, wo sind denn die Getränke? … etc."
>
>
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[thing-group] Received 12. 11. 2009 16:14 from

Re: Kunst als Ambiente - die Wirklichkeit in Frankfurt

Lieber Brentis,

ich kann Dir da nur zustimmen.

Ich glaube, daß die Zuspitzung von Kunst auf Kunstbetrieb (eine lange
Entwicklung, die durchaus ihren Sinn hat) dazu führt, daß die meisten
Künstler nur noch in diesem Kunstbetrieb irgendwie funktionieren müssen.

Das Unbehagen an dieser Situation führt dann möglicherweise zu solchen
Veranstaltungen, die vordergründig etwas klären wollen, es aber aus
unterschiedlichen Gründen (eigene Verstrickung?) nicht zustande bekommen.

Keine bunten Bilder?

Das hatte ich letztes Jahr schon beim Atelierrundgang. Mein Angebot mit
den Besuchern über Institutionsfürsorge diskutieren zu wollen, fand kein
Echo. Ich glaub ich mal wieder was -:)

Ähnlich ging es einem Bekannten in Hamburg, der einem Galeristen, die
Notwendigkeit von Thing Hamburg erläutern wollte.

Der Galerist: Das ist doch so 80er..., das hatten wir doch durch...


>
> Das übliche Phrasieren von Kuratoren und Kunst-"Kritikern" denke ich.
>
> Immerhin erstaunlich zu betrachten, daß die eigene, ursächliche Haltung
> vieler Kunstschaffenden inzwischen nur noch indirket thematisiert, keinerlei
> Anhaltspunkte mehr liefert, eine wirkliche, sachbezogene Diskussion zu
> führen oder in Gang zu setzen. Das gesammelte Agieren dieser angeblich
> selbstbespiegelnd eingesetzten Kunstbestrebungen tendiert in Richtung
> überflüssiger Ausweglosigkeit?
>
> Ich habe ebenfalls in der Rhein -Neckar-Provinz in den letzten Jahren
> mehrfach Ausstellungen besucht, die von Thematik und Beschreibung her,
> vordergründig Anlass erheischen wollten, tief schürfend über
> gesellschaftlich relevante Verwerfungen und Tendenzen zu diskutieren. Leider
> standen dort die meisten Ausstellungsbeiträge in keiner erkennbaren,
> thematischen Beziehung zu dem in der Einladung angedeuteten, soziologisch,
> sozial-philosophisch, etc. vorgegebenen Thema. Oder alles passte immer
> irgendwo, irgendwie: denn es sind ja "Künstler", die dies und das behaupten,
> .. Alles war wie immer, die gleiche, ähnlich bunten Bilder, oder auch mal
> schwarz/weiß Fotos übermalt mit Kuli, schräge Videos, es blinkte und
> blubberte bisweilen, alle standen herum, ein Drink oder zwei, Smalltalk, ein
> Stelldichein von Freunden und Kollegen.
>
> Keine themenbezogene Diskussion, keine Debatten, kein Aufruf zur Revolution,
> Nichts.
>
> Umgekehrt habe ich in einer Ausstellung in Heidelberg 1998 mit eigene Texten
> und solchen der Frankfurter Schule, Adorno u.a., erleben dürfen, das Leute
> hereinkamen und sagten:
> "Oh da sind ja keine bunten Bilder,..! Was, du willst diskutieren, da bist
> du aber 20 Jahre zu spät dran, wo sind denn die Getränke? … etc."



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