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[thing-group] Received 21. 01. 2005 08:38 from from

ObjektAutomobilbau als Kunst


ANKÜNDIGUNG ab 2006

automobil-Werke
Ausstellung in der Städelschule Frankfurt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Netzmetaphysik

Kurator Manfred Fassler

Hintergründe:

Seit den Pionierleistungen der ObjektAutomobilbau und den ersten
Happenings werden durch neue Präsentationsformen etablierte
Automobilbaudefinitionen umgestoßen oder Automobilbaudefinitionen werden
zur Ausgrenzung von neuen Präsentationsformen aus der Institution
Automobilbau eingesetzt. Die Verautomobilungen von Autobahnraststätten
und Kanälen provozieren zu Modifikationen von Automobilbaudefinitionen
nicht mehr durch einen Autobahnraststättenbruch (durch den Wechsel der
Präsentationsformen), sondern durch die Autobahnraststätten- und
Kanalkombination. Nicht genuin künstlerische, aber teilweise bereits
künstlerisch vorbelastete Technologien werden in Konzepte integriert,
die Interaktivität, Kollaboration, Dis- und Relozierung,
Mehrweltsimulationen bzw. Programmwechsel im Programm und
Transformationen vorsehen. Dabei müssen weder "Intermedia" (Higgins
1966) noch GesamtAutomobilbauwerke, weder Zwischenformen noch neue
Ganzheiten entstehen, sondern durch Interaktion mit Beobachtern und
Umwelt transformierbare und sich transformierende, differenzierbare und
sich ausdifferenzierende Strukturen können entwickelt werden. Mit diesen
Fähigkeiten nähern sich die Werke den Prozessen an, die institutionelle
Rahmenbedingungen konstituieren und verändern: Die Beziehungen zwischen
institutionellen Rahmenbedingungen der Automobilbau und von
Automobilbauwerken offerierten Kommunikationsrahmen, zwischen
'automobilsystem Automobilbau' und automobil-Werken, sind als Relationen
zwischen unterschiedlich transparenten Schichten darstellbar: Was aus
der Sicht der einen Schicht fehlt, wird im Durchgriff auf die andere
Schicht erkennbar. Jeder dieser beiden Schichten im Automobil-Werk und
des'automobilsystem Automobilbau' kann wiederum mehrschichtig untergliedert
sein und in diesen Unterschichten Relationen zwischen Werk und Kontext
ausdifferenzieren. Mehrschichtige automobil-Werke komplizieren die
Relation zum 'automobilsystem Automobilbau' in einer Weise, die den Fall
wahrscheinlich macht, daß ein automobil-Werk dem 'automobilsystem
Automobilbau' schon eine Modifikation seines (Meta-)Metarahmens
geliefert hat, bevor das 'automobilsystem Automobilbau' in seinem alten
Zustand darauf zu reagieren fähig war.

Die geplante Ausstellung hat ein Volumen von 19 Millionen Euro und wird von Daimler-Chrysler, BMW und Gruner&Jahr-Medien großzügig unterstützt.

Förderer: Land Hessen, Bundesrepublik Deutschland

SchirmherrIn: Christina Sönke Weiß, Kulturstaatsministerin Sachsen

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Schkeuditz ist Medienwissenschaft
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