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[thing-group] Received 23. 06. 2009 09:48 from from

Re: Programmtip: prekär, frei und spass dabei? 25.6., 22.30 Uhr auf ARTE

Hallo Stefan,

da bin ich neulich schon drauf gestoßen, hier ein Artikel dazu von Christiane Rösinger:

http://www.arte.tv/de/arte-magazin/2644878.html

Aufzeichnen kann ich's leider nicht. Ist aber eine gute Idee....?
(Besser so?)

Lieben Gruß, Anke





> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: "Stefan Beck" <stefan [at] thing-frankfurt [dot] de>
> Gesendet: 22.06.09 15:20:46
> An: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot] de
> Betreff: [thing-frankfurt] Programmtip: prekär, frei und spass dabei? 25.6., 22.30 Uhr auf ARTE


> Ui, ui, da sind wir doch alle angesprochen, oder?
>
> Könnte jemand vielleicht die Sendung aufzeichnen? Ich hab keinen
> Fernseher. (Weil prekär...)
>
> -------- Original-Nachricht --------
> Betreff: Programmtip: prekär, frei und spass dabei? 25.6., 22.30
>
>
> Programmtip
>
> Donnerstag, 25.6.09
> 22.25 Uhr auf ARTE
> Prekär, frei und Spass dabei?
> Dokumentation, D 2008, 63'
> Buch und Regie: Marita Neher und Christoph Bannat
> Kamera: Andreas Deinert
> Schnitt: Merle Kröger
> Mit: Euromayday-Aktionsbündnis, Sandy Kaltenborn & Pierre Maite
> Bernadette LaHengst, Gérard Paris-Clavel, René Pollesch, Christiane
> Rösinger, Superflex,
>
> Oliver und Tellervo Kochta-Kalleinen, u.a.
> Redaktion: Kathrin Brinkmann
> Deutsche und französische Erstausstrahlung
>
>
>
> > ANKÜNDIGUNGSTEXT PREKÄR, FREI UND SPASS DABEI?
> > „Alle sind aufgefordert, an ihrem Ego zu arbeiten“, lautet ein
> > unausgesprochener Befehl unserer Gesellschaft, „keiner arbeitet an
> > einer Form von Gemeinschaft und einer Vorstellung von Gemeinschaft,
> > sondern alle zersplittern. Jeder arbeitet und bastelt an seiner
> > Karriere, und wenn sie misslingt, dann ist er selbst dran Schuld“. Mit
> > diesem Statement bringt der Dramatiker René Pollesch das Thema der
> > Kulturdokumentation mit dem Titel “ Prekär, frei und Spaß dabei?“ auf
> > den Punkt. Die Dokumentation zeigt Künstler und Kulturarbeiter, die
> > sich mit unterschiedlichen Formen von Prekarität beschäftigen und
> > deren Suche nach neuen Formen gelebter Solidarität .
> >
> > "Prekär" bedeutet in unsicheren Verhältnissen als Bittsteller
> > auftreten zu müssen, auf Unterstützung von Dritten angewiesen zu sein
> > und von seiner Arbeit kaum leben zu können. Künstler gelten seit je
> > her als Spezialisten für solche sogenannten prekären
> > Lebensverhältnisse. Die Musikerin und Autorin Bernadette La Hengst
> > nennt es "ihren Luxus etwas zu tun, dessen Ausgang sie nicht kennt".
> > Und für das deutsch-finnische Künstlerpaar Oliver und Tellervo
> > Kochta-Kalleinen besteht die Lust darin, sich ständig neu erfinden zu
> > können, gepaart mit dem Zwang dies tun zu müssen, um auf dem Markt der
> > Aufmerksamkeiten bestehen zu können. Sie sind Gründer der weltweit
> > erfolgreichen Beschwerdechöre, bei denen sich Menschen aus allen
> > Gesellschaftsschichten treffen, um über ihre Sorgen und Nöte gemeinsam
> > zu singen.
> >
> > Künstler sind heute Erfinder, Entwickler, Handwerker und
> > Verkaufsstrategen in Personalunion. In diesem Sinne werden sie oft als
> > flexible Prototypen neoliberaler Wirtschaftsmodelle dargestellt.
> >
> > Die Kulturdokumentation „Prekär, frei und Spaß dabei?“ zeigt
> > künstlerisches Handeln als verantwortungsbewusste Verbindung zwischen
> > Kunst, Gesellschaftskritik und Politik.
> >
> > Gemeinsam ist allen Beteiligten, dass sie aus ihrer persönlichen
> > Situation heraus, jenseits vorgegebener Doktrin, eine Kunstform
> > entwickeln, in der sie die eigene Prekarität thematisieren
> >
> > und gleichzeitig nach einer Form von solidarischer Gemeinschaft suchen.
> >
> > International agierende Protagonisten wie die dänische Künstlergruppe
> > Superflex oder der Pariser Grafiker Gérard Paris-Clavel betonen in
> > ihrer künstlerischen Arbeit, dass das Problem der Prekarität nicht ein
> > Einzelphänomen von Künstlern ist, sondern die ganze Gesellschaft
> > betrifft. Nicht nur in Europa, sondern weltweit.
> >
> > "Prekär, frei und Spaß dabei?" ist das erste kulturpolitische
> > Doku-Musical. Die Musik von Christiane Rösinger (Britta), Bernadette
> > La Hengst und den Beschwerdechören bildet den musikalischen Rahmen für
> > eine kreative Sinnsuche in unserer heutigen Gesellschaft.
> >
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> >
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> Anne-Kathrin Brinkmann
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