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[thing-group] Received 24. 02. 2010 10:44 from from

Re: why artists are poor

ich waere fuer einen ultra-violenten schwarzlichtpunkt aus purem lyserg
ff (mitternachtsfassadenbau-kunst ffaiMe)
-------- Original-Nachrichtt --------
> Datum: Wed, 24 Feb 2010 09:51:50 +0100
> Von: "Helge BOMBER™ Steinmann" <bomber [at] bomber [dot] de>
> An: thing-frankfurt [at] yahoogroups [dot] de
> Betreff: Re: [thing-frankfurt] why artists are poor

> hahaha, geil. Kann ich damit meine Miete zahlen?
>
>
> Bei einem ähnlichen Projekt bin ich dabei: Rheingoldregio.de
>
> Beste Grüße Bomber
>
>
>
>
> Am 23.02.2010 um 22:00 schrieb Susanne Köhler:
>
> > Das bringt mich auf eine Idee : Die Anerkennung von
> > nicht-zahlungskräftigem Publikum artikuliert sich ja kaum, da eben
> > kein
> > Kauf stattfindet - kein roter Punkt geklebt wird. Wie wäre es denn,
> > wenn
> > wir uns ein Konzept überlegen (erster aber nicht sehr origineller
> > gedanke : ein grüner Punkt) wie man möglichst für alle ebenso
> > auffällig
> > wie ein Verkauf Anerkennung darstellen kann. So etwas wie eine zweite
> > Währung, die nicht inflationär verschleudert werden kann wie so
> > manches
> > Lob auf Vernisagen "Hmmm... gefällt mir gut..." bei dem man nie
> > weiß wie
> > ernst es gemeint ist. Zum Beispiel ein kontingentiertes
> > Nur-von-Künstler-Kollegen-Anerkennungs-
> > Hochachtungs-Beifalls-Äußerungs-Dingsbums- Irgendwie sowas.....?!
> > Dieses
> > Feedback müsste ein anerkanntes zählbares sein, daß genauso oder
> sogar
> > mehr Anerkennung ausdrückt als Money-Money. Was haltet ihr davon?
> >
> > Jutta Pivecka schrieb:
> >>
> >>
> >> ich fühle mich hier inzwischen recht missverstanden. keinesfalls
> >> wollte ich künstlern (oder irgendwem) zur teilnahme an
> >> selbstvermarktungsoptimierungsstrategiekursen raten! die kunst soll
> >> nicht (den herren!) dienen. offenbar dient sie aber ganz gut - so sie
> >> ihre erfüllung (und der künstler seine anerkennung) darin sieht, sich
> >> hochpreisig an die in der radiosendung geschilderten kreise zu
> >> verkaufen. vielleicht könnte sie, die kunst, ja doch wieder in dialog
> >> treten mit all den anderen, die mangels einkommen als käufer gar
> >> nicht
> >> in frage kommen...dann müsste man aber die unterscheidung zwischen e-
> >> und u-kunst aufheben - oder ganz anders definieren.
> >>
> >> nochmal - konkrete ratschläge habe ich nicht und gebe ich nicht.
> >> melancholie trifft es noch am ehesten, gemischt mit ein wenig
> >> hoffnung. es wird anders. ich weiß nicht, ob´s gut wird. aber anders.
> >> und darin steckt ein bisschen hoffnung, denn so wie´s ist, ist´s
> >> nicht
> >> gut. schöner wär´s, wenn´s schöner wär´.
> >>
> >>
> >
> >
> > ------------------------------------
> >
> >

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