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[thing-group] Received 24. 02. 2010 11:10 from from

Re: why artists are poor

Ich finde Susanne hat auf einen wichtigen Punkt(!) aufmerksam gemacht.
Nämlich, daß Kunst und der Kunstbetrieb ein Interface ist, oder auf
deutsch eine Benutzeroberfläche.

Immer noch ist die vorherrschende Aneignungsweise von Kunst ein "reiner
Blick". Man kennt es aus dem Museum, berühren verboten.

Insofern begrüsse ich Ideen, die auf stärkere Interaktion mit den
Kunstwerken hinwirken.

Die theoretische Grundlage von Thing Frankfurt beruht auf der
grundsätzlichen Transformierbarkeit von Kunstwerken. Statt rezipieren
prozessieren. Oder wie Lingner forderte, nicht Werke, sondern Werkzeuge
machen.

> Das bringt mich auf eine Idee : Die Anerkennung von
> nicht-zahlungskräftigem Publikum artikuliert sich ja kaum, da eben kein
> Kauf stattfindet - kein roter Punkt geklebt wird. Wie wäre es denn, wenn
> wir uns ein Konzept überlegen (erster aber nicht sehr origineller
> gedanke : ein grüner Punkt) wie man möglichst für alle ebenso auffällig
> wie ein Verkauf Anerkennung darstellen kann. So etwas wie eine zweite
> Währung, die nicht inflationär verschleudert werden kann wie so manches
> Lob auf Vernisagen "Hmmm... gefällt mir gut..." bei dem man nie weiß wie
> ernst es gemeint ist. Zum Beispiel ein kontingentiertes
> Nur-von-Künstler-Kollegen-Anerkennungs-
> Hochachtungs-Beifalls-Äußerungs-Dingsbums- Irgendwie sowas.....?! Dieses
> Feedback müsste ein anerkanntes zählbares sein, daß genauso oder sogar
> mehr Anerkennung ausdrückt als Money-Money. Was haltet ihr davon?
>



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